Handy
: Melchower Mast schließt Funkloch

Neue Anlage versorgt auch Pendler und Reisende im Bahnverkehr.
Von
fos
Melchow
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Funkmast

Hendrik Schmidt/dpa

Die Telekom hat ihr Programm zum Ausbau des Mobilfunknetzes im Landkreis Barnim fortgesetzt. Der neue Mobilfunkmast ist in Melchow in Betrieb genommen worden. Mit dem Mast wird sowohl die Gemeinde Melchow als auch ein Teil des angrenzende Stadtgebiets von Biesenthal versorgt. Insgesamt, so Georg von Wagner von der Deutschen Telekom AG, würden damit rund 3000 Einwohner und die Besucher in diesem Bereich erfasst. "Ab sofort profitieren aber auch Kunden, die mit dem Zug pendeln“, sagt von Wagner. Der neue Funkmast bringe LTE, die vierte Mobilfunkgeneration 4G, auch in die Nahverkehrszüge des RE 2, der RB 24 und in den ICE–Verkehr von Berlin über Stralsund nach Binz.

Der mobile Breitbanddienst LTE wird somit neben dem Dienst GSM für die klassische Mobilfunktelefonie angeboten. GSM steht für den Mobilfunkstandard der zweiten Generation für digitale Mobilfunknetze.

Mit LTE können Daten mit einer Geschwindigkeit bis zu50 Megabit pro Sekunde übertragen werden. Damit verbunden ist auch eine hohe Sprachqualität.

Die Kommunen und Ämter seien in den Planungsprozess einbezogen worden, insbesondere bei der Suche nach geeigneten Standorten. Wie der Barnimer Landrat Daniel Kurth feststellte, werde mit dem neuen Mast ein weiteres Funkloch im Landkreis geschlossen. Funklöcher würden nicht nur die Wirtschaft hemmen, sondern auch die Lebensqualität beeinträchtigen.

Allgemein wird empfohlen, vor Abschluss eines Vertrages mit einem Netzbetreiber die LTE–Verfügbarkeit und Netzabdeckung (2G, 3G, 4G) im Wohnbereich zu überprüfen. Ein kurzer Check kann auf verschiedenen Internetseite straßengenau durchgeführt werden.