Hoffnungstaler Stiftung Lobetal: Nach dem Abschied von Martin Wulff – das ist die neue Chefin

Jeannette Pella wird die neue Geschäftsführerin der Hoffnungstaler Stiftung in Lobetal. Sie tritt die Nachfolge von Martin Wulff an, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat.
Wolfgang KernDer langjährige Geschäftsführer der Hoffungstaler Stiftung Lobetal, Martin Wulff, ist vor wenigen Tagen in den Ruhestand verabschiedet worden. Seine Stelle bleibt allerdings nicht vakant. Die Stiftung hat bereits frühzeitig die Nachfolge geregelt.
Wie Stiftungssprecher Wolfgang Kern nun offiziell verkündete, wird Jeannette Pella künftig die Geschäfte in Lobetal führen. Die 55-Jährige sei bereits im Juni 2023 durch den Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel (vBSB) zur Nachfolgerin des Geschäftsführers der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal Martin Wulff berufen worden. Nach dem Abschied von Martin Wulff am 23. Mai 2024 wird sie zum 1. Juni 2024 seine Nachfolge offiziell antreten. Ihre Einführung im Rahmen eines Gottesdienstes in der Lobetaler Kirche ist am 7. Juli um 10 Uhr.
Neue Chefin schon seit Jahren in Lobetal
Bereits seit Oktober 2018 leitete Jeannette Pella gemeinsam mit Joachim Rebele den Bereich Teilhabe der Hoffnungstaler Stiftung. Zuvor war sie zehn Jahre Geschäftsführerin der „leben lernen gGmbH am EDKE“ (Stiftung Evangelisches Diakoniewerk Königin Elisabeth, die inzwischen zur Lobetaler Stiftung gehört) in Berlin – eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Jeannette Pella ist gebürtige Berlinerin, verheiratet und Mutter einer erwachsenen Tochter.
Nach den beruflichen Stationen als Finanzkauffrau sowie einer Tätigkeit als Kundenberaterin in einer Privatkundenbank wechselte sie in den sozialen Bereich. Sie studierte Rehabilitationswissenschaften und erlangte 1997 den Abschluss als Diplom-Rehabilitationspädagogin an der Humboldt Universität zu Berlin.
Begleitend zum Studium sammelte sie auf der Aufnahmestation der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) sowie als Familien- und Einzelfallhelferin Erfahrungen in der Diakonie. Nach dem Studium arbeitete sie bei der „leben lernen Berlin“ als Teamleiterin, später als Geschäftsführerin.
Sie war etliche Jahre Vorsitzende des Vereins für Evangelische Behindertenarbeit Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (VEBA e.V.) Über den Fachverband war sie Mitglied im Diakonischen Rat des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

