Das Areal schließt sich an die neue Bebauung entlang der Eichenallee an, die im November 2018 an die Stadt übergeben wurde. Insgesamt wird damit der Biesenthaler Stadtrand nördlich der Bahnhofstraße abgerundet.
Eltiche der neuen Häuser an der Pappelallee sind bereits bezogen worden. Die Besitzer haben Rasen eingesät oder ausgerollt. Die ersten Blumenbeete sind angelegt, vereinzelt sind neu gesetzte Bäume in den Gärten zu sehen, während in anderen Eigenheimen die Handwerker beim Innenausbau anzutreffen sind oder die neuen Bewohner noch kurz vor dem Einzug letzte Hand anlegen.
Ansprechende Vielfalt
Seit dem Beginn der Erschließungsarbeiten sind gerade mal anderthalb Jahre vergangen und dennoch wurden schon mehr als 30 Grundstücke bebaut. Wie an der Eichenallee, so sind auch hier die Grundstücke mit ganz unterschiedlichen Haustypen bebaut worden. Neben zweigeschossigen Gebäuden gibt es Bungalows. Verputzte und verklinkerte Fassaden wechseln sich ab. Erker im ausgebauten Dachgeschoss sind ebenso zu finden wie geradlinige, moderne Hausgestaltungen. Die Vielfalt ist gewünscht und passt zu Biesenthal. Ein uniformer Siedlungscharakter wird vermieden, finden Biesenthals Bürgermeister Carsten Bruch und Amtsdirektor André Nedlin. Die gepflasterte Straße verläuft immer wieder leicht versetzt und entspricht auch so dem Biesenthaler Erscheinungsbild. Leuchten mit LED-Technik sorgen für Licht auf der Straße.
"Die Nachfrage nach den Grundstücken ist groß", bestätigt Frank Schädlich von der Bernauer Immobiliengesellschaft DRS. Dies war auch im Bereich der Eichenallee der Fall. Dort entstanden 31 Eigenheime. Auch die Grundstücksgrößen kommen bei den Bauherren offenbar an. Sie liegen zwischen etwa 650 und 950 Quadratmeter und ermöglichen eine lockerere Bebauung, auf die in den Biesenthaler Sitzungen der Ausschüsse und Stadtverordnetenversammlung stets viel Wert gelegt wird.
Fußgänger, Radfahrer und Autos nutzen die Fahrbahn gemeinsam. An sie schließt ein Grünstreifen mit Mulden und Rigolen für eine umweltfreundliche Versickerung an. Aus diesem Grund wurde statt einer Asphaltierung die Pflasterung gewählt, durch deren Fugen das Oberflächenwasser ebenfalls versickert. Grundlage für die Entwässerung der Straße ist ein Bodengutachten. Auch in Biesenthal sind teilweise Lehmschichten im Boden vorhanden, die eine Versickerung nahezu verhindern.
Pflanzliste für Bäume
16 Bäume werden vom Entwickler des Baugebiets im Herbst entlang der Straße noch gepflanzt. Es handelt sich dabei um Spitzahorn, wie es von der Stadt gewünscht wurde. Pappeln als nicht gerade siedlungsgerechte Bäume kamen nicht in Frage. Festgelegt wurde zudem in dem Bebauungsplan, dass auch auf den Grundstücken von den Eigentümern jeweils drei Bäume nach einer Pflanzliste zur Auswahl gesetzt werden.
Auch nördlich der angestammten Pappelallee werden in einem weiteren Bauabschnitt noch weitere Eigenheime entstehen. Die Medien für das Areal sind von der DRS bereits erschlossen worden. Das Unternehmen trägt auch die Planungskosten für den dann vorgesehenen Ausbau der "alten", bislang unbefestigten Pappelallee.

Im August Entscheidungüber Kita-Ausschreibung


Wer durch Biesenthal hindurch fährt, wird die neuen Eigenheime an der Eichenallee und an der verlängerten Pappelallee nicht wahrnehmen. Sie liegen abseits der Bahnhofstraße, bedeuten aber auch Einwohnerzuwachs. Mit Blick auf den Neubau einer Kita beschrieb Bürgermeister Carsten Bruch das weitere Vorgehen. Nachdem die erste Ausschreibung für einen Neubau am Weprajetkyweg zu hohe Kosten erbrachte, soll sie mit neuen Eckdaten wiederholt werden. Darüber entscheidet in der Stadtverordnetenversammlung am 13. August. Mit einem Ergebnis der Ausschreibung wird Ende des Jahres gerechnet. fos