Bahn-Ausfall nach Ahrensfelde: Brände in Berlin – Bekennerschreiben mit Tesla-Bezug

Brandanschlag in Berlin? Auf einer Baustelle an der Marzahner Brücke brannten Baukräne und Kabel der Deutschen Bahn. Der Staatschutz ermittelt nun. (Symbolbild)
Dennis Lloyd Brätsch- Polizei ermittelt nach mehreren Bränden in Berlin; Verdacht auf Brandstiftung.
- Zugverkehr nach Ahrensfelde und Werneuchen unterbrochen; Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr.
- Brände an der Marzahner Brücke; Baukräne und Deutsche Bahn Kabel betroffen.
- Untersuchung auf politische Motivation; Staatschutz des LKA Berlin involviert.
- Ähnlicher Vorfall nahe S-Bahnhof Wuhlheide vor zwei Wochen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin hat die Ermittlungen wegen eines mutmaßlichen Brandanschlages in Berlin aufgenommen. Wie die Polizei mitteilte, waren in der Nacht zum Dienstag (25. Februar) auf einer Baustelle an der Marzahner Brücke mehrere Brände ausgebrochen. Dabei wurden auch Kabel der Deutschen Bahn in Mitleidenschaft gezogen. Der Zugverkehr nach Ahrensfelde und Werneuchen wurde unterbrochen. Am Dienstagabend tauchte auf der Internet-Plattform „Indymedia“ ein Bekennerschreiben auf.
Konkret waren die Brände nach Polizeiangaben gegen 1.30 Uhr an der Landsberger Allee /Ecke Frank-Schweitzer-Straße festgestellt worden. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten die Flammen.
Staatsschutz ermittelt zu mutmaßlichem Brandanschlag in Berlin
Nach Angaben der Polizei war die Marzahner Brücke während der Löscharbeiten für rund eine Stunde voll gesperrt. Betroffen war auch der Straßenbahnverkehr. Auf der Baustelle sollen neben Baukränen auch Signalkabel der Deutschen Bahn gebrannt haben. „Mit jetzigem Stand gehen die Ermittlerinnen und Ermittler von Brandstiftung aus, eine politische Tatmotivation wird geprüft“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.
Aufgrund des Angriffs auf die Signalkabel der Deutschen Bahn hat es in der Nacht offenbar Einschränkungen bei dem Personenfern- und Güterverkehr gegeben. Dieser war in der Nacht zwischen dem Biesdorfer Kreuz und dem Bahnhof Ahrensfelde, in Fahrtrichtung Ahrensfelde, unterbrochen.
Bekennerschreiben auf Indymedia bezieht sich auf Bahn und Cemex
Auf der linksextremen Internet-Plattform „Indymedia“ tauchte im Laufe dem Dienstagabend ein Bekennerschreiben auf. Darin heißt es unter anderem: „...in der Nacht vom 24.02.2025 auf den 25.02.2025 haben wir Strabag angegriffen. Zwei ihrer Baukräne in Berlin-Marzahn sind nun unbrauchbar“. Neben den Baukränen hätten die Linksextremisten Brände in Schaltschränken und Kabelschächten der Deutschen Bahn gelegt.
Offenbar war das Ziel der Brandstiftungen, den Güterzugverkehr des nahegelegenen CEMEX Werkes und des Heidelberg Material Standortes lahmzulegen. In dem Bekennerschreiben beziehen sich die Autoren auch auf das ehemals besetzte Waldgebiet nahe der Gigafactory von Tesla in Grünheide.
Eine Sprecherin der Berliner Polizei bestätigte am Mittwochnachmittag, dass der Polizei das Schreiben bekannt sei. Die Ermittler gehen nach bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass dieses Schreiben echt ist. Die Ermittlungen zu den Bränden und auch zu den Verfassern des Schriftstückes dauern an.
Ein Brand in einem Kabelschacht nahe dem S-Bahnhof Wuhlheide hatte bereits vor rund zwei Wochen für massive Einschränkungen im Bahnverkehr gesorgt. Zu der Tat tauchte später ein Bekennerschreiben auf der linksextremen Plattform „Indymedia“ auf. Aktivisten hatten sich darin gegen die geplante Erweiterung des Tesla-Werks, die Räumung des Protestcamps nahe der Fabrik im vergangenen November und gegen Tech-Milliardär und Tesla-Chef Elon Musk gerichtet.

