MOZ+MOZ+Koks-Taxi in Ahrensfelde
: Hohe Strafe für besonders „dreisten“ Drogen-Kurier in Bernau

Am Amtsgericht Bernau ist der nächste Drogendealer vorstellig geworden, der in Eiche bei Ahrensfelde am Steuer eines Koks-Taxis erwischt wurde. Ihn fanden Staatsanwalt und Richter besonders dreist.
Von
Ingmar Höfgen
Bernau
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„Ohne den Drogenkonsum wäre es nicht zu den Straftaten gekommen“, ist sich Richter Jochen Käbisch sicher. Felix R. verübte die Raubstraftaten, um seine Schulden für Kokain, Cannabis und Amphetamine begleichen zu können.

ARCHIV - Das gestellte Illustrationsfoto zeigt, wie mit einem zu einem Röhrchen gerollten Geldschein ein weißes Pulver von einer Linie - ähnlich der Kokain-Konsumierung - in die Nase eingezogen wird (Foto vom 31.01.2008). Börsenmakler trösten sich gelegentlich mit einer Linie Kokain über Verluste hinweg, wie uns Hollywood zeigt. In Holland sorgt nun der Vorschlag für Furore, die Krise zu bekämpfen, indem der Staat neben Haschisch auch Kokain, Ecstasy und sogar Heroin legalisiert. Ein kontrollierter Drogenhandel würde Milliarden in klamme Staatskassen spülen und obendrein der organisierten Kriminalität den Boden entziehen, argumentieren Befürworter. Foto: Patrick Pleul dpa (zu dpa 0496 vom 19.05.2010) +++(c) dpa - Bildfunk+++

In Eiche bei Ahrensfelde werden seit einiger Zeit immer wieder Drogendealer geschnappt, die am Steuer eines sogenannten Koks-Taxis saßen. Vor dem Amtsgericht Bernau gab es einen weiteren Prozess.

Patrick Pleul/dpa