Kommunalwahl: Zwei gehen in Marienwerder ins Rennen
Für das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Marienwerder kandidieren am 26. Mai zwei Bewerber: Annett Klingsporn (Wählergruppe für Heimat, Tourismus und ländliche Entwicklung) und Thomas Tegge (Bürgerbündnis Marienwerder“. Die MOZ fragte beide nach den Schwerpunkten, die sie sich gesetzt haben.
Welche Ziele verfolgen Sie?
Annett Klingsporn: Die Gemeinde Marienwerder soll die Menschen zum Leben, Arbeiten und zum Erholen einladen. Dazu gehören ein modernes Schul- und Kitaangebot, der Arzt um die Ecke, Wohnungsangebote, ein guter Nahverkehr, sichere Straßen, Einkaufsmöglichkeiten, saubere Wälder und Seen und die Unterstützung des Handwerks, des Tourismus und der Landwirtschaft.
Thomas Tegge: Die Grundschule und die beiden Kitas sind Pfunde, mit denen wir wuchern können im Werben um neue Mitbürger. Deshalb möchte ich dafür sorgen, dass die Schule und die Kitas zukunftsweisend aufgestellt werden. Da wir zur Hauptstadtregion des Landesentwicklungsplanes gehören, müssen wir hier Fördertöpfe erschließen, um die Gemeinde weiterzuentwickeln.
Wo sehen Sie die größten „Baustellen“ in Marienwerder?
Thomas Tegge: Die Querelen und Streitigkeiten in der jetzigen Gemeindevertretung dürfen sich nicht wiederholen. Miteinander konstruktiv Probleme lösen und die Gemeinde mit ihren drei Ortsteilen in eine gesicherte Zukunft führen, das muss unser Ziel sein. Persönliche Befindlichkeiten haben hier hintenanzustehen.
Annett Klingsporn: Das Wichtigste ist, dass wir als Ortschaften zusammenwachsen, dass wir unsere Chancen gemeinsam nutzen: in der Gemeindevertretung, den Ortsbeiräten, den Vereinen und über den Gartenzaun. Vielfältige Angebote für ein aktives Dorfleben, die Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit und ein reger Bürgerdialog sind dafür ein guter Boden.
Warum engagieren Sie sich kommunalpolitisch?
Annett Klingsporn: Mich kommunalpolitisch zu engagieren, macht mir Freude, ich habe ortsübergreifend gute Unterstützung und kann mir als selbstständige Wirtschaftsingenieurin die nötigen Freiräume für diese Aufgabe schaffen. So eine Gemeinde wie Marienwerder gemeinsam zu entwickeln, da dabei zu sein, fühlt sich für mich richtig gut an. Hier ist mein Zuhause.
Thomas Tegge: Als Vater von sechs Kindern ist es mir wichtig, die Gemeinde mitzugestalten und zu entwickeln. Ich habe mich bisher ehrenamtlich als Vorsitzender des SV Freya engagiert. Als Trainer betreue ich dort auch drei Kindermannschaften. Für mich ist ehrenamtliches Engagement sehr wichtig, deswegen bin ich insbesondere meiner Frau sehr dankbar, dass sie mich hierbei immer unterstützt.
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Hier beginnt der Infotext fett und danach wieder normal⇥Autor XXX

