Schädling
: Eichenprozessionsspinner von Zerpenschleuse bis Groß Schönebeck

Schilder auf der L100 zwischen Zerpenschleuse und Groß Schönebeck warnen vor dem Eichenprozessionsspinner.
Von
Sabine Rakitin
Zerpenschleuse, Groß Schönebeck
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Schilder auf der L100 zwischen Zerpenschleuse und Groß Schönebeck warnen vor dem Eichenprozessionsspinner, der dort die Straßenbäume befallen hat.

Wolfgang Rakitin

Die Schilder wurden vor drei Wochen vom Landesbetrieb Straßenwesen — Straßenmeisterei Eberswalde — aufgestellt. Nach Auskunft der Kreisverwaltung Barnim sind die Straßenbäume entlang der Landesstraße vom Eichenprozessionsspinner befallen.  Nachweislich befänden sich noch immer Nester des Schädlings in den Bäumen. Die Warnschilder werden  deshalb bis September stehen bleiben.

Der Eichenprozessionsspinner löst durch die feinen Brennhaare, die er auf dem Rücken hat, schwere allergische Reaktionen wie Pusteln, Juckreiz und sogar Atemnot aus. Wie stark die allergische Reaktion ist, hängt von der Empfindlichkeit des Einzelnen ab. Mancher reagiert nur bei direktem Kontakt mit den Raupennestern am Baum, andere wiederum auf die Härchen, die vom Wind meterweit fortgetragen wurden.

Autofahrer sollten die Warnschilder daher unbedingt beachten, die Fenster geschlossen halten und für Umlauf im Inneren des Wagens sorgen.