Schlag gegen Graffiti-Sprayer: Polizei durchsucht Wohnungen in Ahrensfelde und Berlin

Sprayer haben eine S-Bahn in Berlin verunstaltet. Nun hat die Polizei Wohnungen von Verdächtigen in Ahrensfelde und Berlin durchsucht (Archivbild).
Steffen Kugler/dpaRund 60 Einsatzkräfte der Polizei haben am Mittwochmorgen zwei Wohnungen in Ahrensfelde und Berlin-Marzahn durchsucht. Das teilte die Bundespolizei am Nachmittag mit. Die Durchsuchungen hatte die Amtsanwaltschaft Berlin veranlasst.
Anlass für den Polizeieinsatz sind Ermittlungen gegen zwei 40 und 42 Jahre alte Männer, gegen die wegen Sachbeschädigung ermittelt wird. Ihnen wird vorgeworfen, Ende November und Anfang Dezember 2022 zwei S-Bahnwagen in Berlin-Mahlsdorf besprüht zu haben. Durch die Graffiti mit einer Größe von etwa 25 beziehungsweise 35 Qaudratmeter soll ein Schaden in Höhe von insgesamt etwa 1.950 Euro entstanden sein, so die Bundespolizei.
Zahlreiche Beweise gesichert
Die Einsatzkräfte durchsuchten die jeweiligen Wohnungen der Beschuldigten in Ahrensfelde und Marzahn sowie deren Kraftfahrzeuge. Dabei konnten laut Bundespolizei Datenträger, Smartphones, Aufkleber, Drohnen und Skizzen „als beweiserhebliches Material“ durch die Beamten beschlagnahmt werden. Zudem wurde ein Kraftfahrzeug des 42-Jährigen mit diversen Sprayerutensilien beschlagnahmt.
Die weiteren Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der sichergestellten Datenträger und Kommunikationsmittel, dauern an.

