Schule in Wandlitz
: Baustart für Millionenprojekt erfolgt – was geplant ist

Die Grundschule Wandlitz wird erweitert. Dafür nimmt die Gemeinde viel Geld in die Hand. Was am Standort in der Prenzlauer Chaussee geplant ist.
Von
Conradin Walenciak
Wandlitz
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Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau der Grundschule Wandlitz, 11.2.25

Bei der Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau der Grundschule Wandlitz durfte natürlich das Versenken einer Zeitkapsel nicht fehlen. Bürgermeister Oliver Borchert (li.) erhielt dabei Unterstützung von Grundschulkindern.

Elisabeth Schulte-Kuhnt
  • Bau des Erweiterungsbaus der Grundschule Wandlitz begonnen, Kosten 19,7 Millionen Euro.
  • Fertigstellung bis Mitte 2026 geplant, barrierefreier Zugang auf allen Ebenen.
  • 12 zusätzliche Unterrichtsräume, 6 Horträume, 5 Fachräume und eine Mensa.
  • Projekt soll modernen Lernort schaffen, Übergangslösung mit Containern wird ersetzt.
  • 1,7 Millionen Euro aus Fördermitteln, restliche Kosten von der Gemeinde getragen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Millionenprojekt an der Prenzlauer Chaussee in Wandlitz nimmt Fahrt auf: Für 19,7 Millionen Euro lässt die Gemeinde dort einen Erweiterungsbau für die Grundschule errichten. Am Dienstag, 11. Februar, fand dafür die Grundsteinlegung statt. Anlässlich dessen erläuterte Bürgermeister Oliver Borchert, was alles geplant ist und worauf sich Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte ganz besonders freuen können.

„Es ist ein zukunftsweisendes Bauprojekt, das den Schulstandort räumlich wie auch pädagogisch aufwerten wird“, sagte Borchert. Dieses soll die bestehende Schule um einen modernen Ort für zusätzliche Unterrichts-, Hort- und weitere Funktionsräume sowie eine Mensa inklusive Vollküche ergänzen. Auch der Schulhof werde in diesem Zuge umgestaltet.

Grundschule Wandlitz: Containeranlage hat ausgedient

Die 2010 erbaute Grundschule Wandlitz beschult momentan rund 500 Schülerinnen und Schüler und besteht derzeit aus dem Schulgebäude, einer Sporthalle und einer temporären Containeranlage, in der die Kinder mangels ausreichendem Platz im Bestandsgebäude unterrichtet werden. Diese Übergangslösung soll mit der Inbetriebnahme des Anbaus endlich Geschichte sein, wie Daniela Meyer-Kuntzsch, Leiterin des Bildungsamtes der Gemeinde Wandlitz, betonte. „Wir schaffen hier die Basis für zeitgemäßes Lernen.“

Um dafür die passende Umgebung zu schaffen, haben sich die Architekten für die Verwendung natürlicher Materialien wie Holz entschieden. Zudem werde es „viel Platz in lichtdurchfluteten Räumen und variabel nutzbare Klassenzimmer“ geben. Darüber hinaus werde der Neubau nach modernsten technischen, ökologischen und pädagogischen Standards gestaltet. Neben einer Mensa, die sich über zwei Stockwerke erstreckt und eine Galerie beinhaltet, dürfen sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte auf zwölf neue Unterrichtsräume, sechs Horträume und fünf Fachräume freuen.

Bis wann die Bauarbeiten in Wandlitz abgeschlossen sein sollen

Ende 2024 konnten die Rohbauarbeiten für den dreigeschossigen Erweiterungsbau beginnen, der mit dem Bestandsgebäude auf allen drei Ebenen verbunden sein wird und somit überall barrierefreien Zugang ermöglicht. „Damit wird die Grundschule zu einem inklusiven Lernort für alle Kinder“, zeigt Oliver Borchert auf. Laut der Planer sollen die Bauarbeiten bis Mitte 2026 abgeschlossen sein, sodass die neuen Räume pünktlich zum Ende der Sommerferien 2026 in Betrieb genommen werden können.

Die Baukosten in Höhe von 19,7 Millionen Euro übernimmt die Gemeinde Wandlitz weitestgehend selbst. 1,7 Millionen Euro konnten aus Fördermitteln gezahlt werden.

Bürgermeister Oliver Borchert verdeutlichte bei der feierlichen Grundsteinlegung noch einmal, wie wichtig das Bauvorhaben für die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal sei: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Erweiterungsbau der Grundschule einen zukunftsträchtigen Schritt für die Bildungsqualität unserer Gemeinde machen“, so der Rathauschef. „Dieser Lernort wird alle Voraussetzungen erfüllen, um vielen Generationen von Schülerinnen und Schülern den dringend benötigten Raum zu geben.“ Ferner betonte er: „Bildungseinrichtungen sollten niemals bloß zweckgebunden sein, sondern jungen Menschen bestenfalls alle Möglichkeiten eröffnen, um ihr Potenzial frei zu entfalten.“