Nicht nur Bernau, auch die umliegenden Ortschaften dürfen sich auf das offizielle Feuerwerk der Stadt freuen. Zum zweiten Mal wird es ein über zehnminütiges Feuerwerk über dem nächtlichen Himmel der Stadt geben.
Damit eine solche Veranstaltung gelingt, seien mehrere Monate Vorplanung nötig, berichtet Björn Wilhelm, Geschäftsführer der Potsdamer Feuerwerk Vertriebs GmbH. Neben Absprachen mit der Stadt Bernau mussten Genehmigungen eingeholt und das Feuerwerk selbst komponiert werden.

„In jedem Feuerwerk steckt viel Herzblut“

Dabei ist eine Gefahrenanalyse unumgänglich. Zunächst des unmittelbaren Veranstaltungsortes, aber auch der umliegenden Umgebung. Neben potenziellen Brandgefahren müssen „Landesplätzen und Flugschneisen von Rettungshubschraubern“ bedacht werden, berichtet Björn Wilhelm.
Was das Komponieren des Feuerwerkes für Bernau betrifft, so hat dies der Chef-Pyrotechniker und Kreativ-Direktor Thomas Schenkluhn übernommen. Schenkluhn habe unter anderen schon Großevents wie das 30ste Jubiläum des Berliner Mauerfalls pyrotechnisch geplant und durchgeführt, berichtet der Geschäftsführer. „In jedem Feuerwerk steckt viel Herzblut. So ist es auch in Bernau“, sagt Björn Wilhelm.

Großteil der Aufträge im Sommer

Am Silvesterabend werden vier bis sechs Pyrotechniker das koordinierte Abbrennen der Feuerwerkshow durchführen und überwachen. Sie alle haben über Praktika und Fachlehrgänge mit einer abschließenden Schulung und Prüfung eine Lizenz erworben.
Mit dieser Befähigung betreuen die Pyrotechniker jedoch nicht nur Silvesterabende. Für die Profis liegt ein Großteil ihrer Auftragslage in den warmen Sommermonaten, wenn Festivals und Großveranstaltungen als Höhepunkt ein Feuerwerk abbrennen.
Für das Potsdamer Unternehmen ist Silvester jedoch auch ein Jahreshöhepunkt. So freut sich Björn Wilhelm, Teil des zukunftsweisenden Ansatzes der Stadt Bernau zu sein, die es den Bürgern ermöglicht, kostenfrei ein Feuerwerk zu genießen.
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