Sparkassen-Arena Bernau
: So lief das Pflichtspiel-Debüt für Lok in der neuen Halle

Erstmals haben die Basketballer des SSV Lok Bernau ein Liga-Spiel in der neuen Sparkassen-Arena ausgetragen. Wie es ausging und wie viele Zuschauer zur Premiere kamen.
Von
Jan Gögge, Tilman Trebs
Bernau
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Lok Bernau gegen Wolmirstedt in der Sparkassen-Arena Bernau

Bei der ersten Liga-Partie in der neuen Sparkassen-Arena traf der SSV Lok Bernau am Sonnabend in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga auf die SBB Baskets aus Wolmirstedt.

Jan Gögge

Lange mussten Club und Fans auf diesen Moment warten. Am Sonnabend haben die Zweitliga-Basketballer vom SSV Lok Bernau endlich ihre Pflichtspiel-Premiere in der neuen Sparkassen-Arena am Ladeburger Dreieck feiern können – und die endete durchaus erfolgreich.

Die 30 Millionen teure neue Heimspielstätte des Bernauer Clubs ist in diesem Jahr vollendet und eröffnet worden. Außer den Basketballern steht die Mehrzweck-Arena auch dem Schul- und Vereinsport sowie für Großveranstaltungen zur Verfügung. Das erste große Konzert gaben im Mai Alphaville und das Babelsberger Filmorchester. Insgesamt fasst die Arena sie rund 2000 Zuschauer. Im September testete Lok die Halle erstmals bei einem Mini-Turnier.

Lok Bernau: Fast 1000 Fans beim Pflichtspiel-Debüt

Nun hat Lok Bernau sein erstes Heimspiel der neuen Saison 2024/25 in der Sparkassen-Arena ausgetragen – und das erfolgreich. Nach einem intensiven Spiel konnte das Team von Coach Dan Oppland den ersten Saisonsieg gegen die SBB Baskets Wolmirstedt mit einem 94:84 (Halbzeit 49:43) feiern. Die 949 Fans in der Halle sorgten für eine grandiose Atmosphäre und trugen das Team besonders in den Schlussminuten zum Sieg.

Von Anfang an war das Spiel geprägt von einem ständigen Auf und Ab. Keine der beiden Mannschaften konnte sich mit mehr als elf Punkten absetzen. Besonders in der Defensive zeigte sich Lok stark.  Das Team erzwang insgesamt 26 Turnovers bei Wolmirstedt und generierte daraus 29 Punkte. Diese aggressive Verteidigung erwies sich als Schlüssel zum Erfolg und brachte immer wieder Energie ins Team.

Lok Bernau: Offensive war kaum zu kontrollieren

Im dritten Viertel übernahm Uzziah Dawkins das Spiel, während Abdulah Kameric eine kurze Pause einlegen konnte. Mit 27 Punkten, 5 Steals und einer Trefferquote von 75 Prozent war Dawkins nicht zu kontrollieren. Doch auch Kameric glänzte mit 28 Punkten, 4 Assists, 2 Steals und einer beeindruckenden Trefferquote von 79 Prozent. Diese beiden Spieler waren maßgeblich am Sieg beteiligt, aber letztendlich trugen alle Spieler durch eine geschlossene Teamleistung zum Erfolg bei.

Trotz des Sieges gibt es noch einige Baustellen, an denen das Team arbeiten muss. Insbesondere beim Rebound zeigte sich Wolmirstedt überlegen und sicherte sich insgesamt 51 Rebounds im Vergleich zu den 16 von LokBernau. Vor allem die 30 Offensiv-Rebounds der Gäste führten zu 21 Punkten aus zweiten Chancen und machten das Spiel unnötig spannend.

Lok Bernau hält Wolmirstedt bis zum Schluss in Schach

Die Gäste aus Wolmirstedt präsentierten sich als starker Gegner. Brooks erzielte ein Double-Double mit 16 Punkten und 10 Rebounds, während Paulauskas mit 14 Punkten und 12 Rebounds ebenfalls herausragte. Trotz ihrer körperlichen Überlegenheit gelang es Lok, sie durch eine konzentrierte Teamleistung in Schach zu halten.