Tierisches Problem: Debatte über Hundekot auf Grünflächen

Symbolbild
Thomas BurckhardtBeschwerden über zunehmenden Hundekot auf öffentlichen Flächen hat es in der Breydiner Gemeindevertretersitzung gegeben. Hintergrund ist insbesondere die Errichtung eines Mehrgenerationenspielplatzes in der Gemeinde. Wie Bürgermeister Peter Schmidt sagte, sollen die Bauarbeiten für die Anlagen noch in diesem Jahr beginnen. Die Baugenehmigung müsse jedoch noch erteilt werden. In der Planung für diesen Platz sei die Aufstellung von entsprechenden Abfallkästen mit Beuteln vorgesehen. Darüber hinaus appellierte Schmidt insbesondere an die Gemeindevertreter, Hundehalter, die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht beseitigen, darauf anzusprechen.
In der Aufstellung von extra Abfallbehältern auch in anderen Bereich der Gemeinde sieht Petra Lietzau ein sinnvolles Angebot. So wird zumindest allen Haltern, die bereit sind, den Hundekot zu beseitigen, eine Möglichkeit hierzu angeboten. Andere forderten Kontrollen durch das Ordnungsamt, wohl wissend, dass die Erfolgsaussichten eher gering sind. In Anwesenheit von Dritten würde sich wohl jeder darauf achten, dass es keine Beanstandungen gebe. Erwogen wurde schließlich auch, einen freundlichen Brief mit der Bitte um ein angemessenes Verhalten an alle Haushalte zu verschicken. Doch auch hier wurde eingewandt, dass sich uneinsichtige Hundehalter von einem solchen Schreiben nicht zu einem anderen Verhalten bewegen ließen.
Schließlich einigte sich die Gemeindevertretung darauf, zunächst einmal den Bedarf für Hunde–Toiletten zu ermitteln, vor allen Dingen, die am meisten betroffenen Bereiche. Der Amtsverwaltung wurde ein entsprechender Auftrag erteilt. (fos)