Trauer: Gedenken an verstorbenen Lehrer

Gedenken: Am gepflanzten Gingkobaum, der an Mario Sause erinnern soll, wurden Blumen niedergelegt und Kerzen aufgestellt.
Sergej ScheibeRegina Rall zitiert die Puddys. "Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt, sagt die Welt, dass er zu früh geht...“. Mario Sause sei viel zu früh aus seinem Leben gerissen worden. „Er war nicht nur Lehrer, sondern Freund und Vorbild“, sagt die Pädagogin. Die Leidenschaft von Mario Sause sie die Musik gewesen, die „Poesie der Luft“. Als er im Jahr 2006 an die Bildungseinrichtung kam, habe er mit viel Engagement den Schulchor aufgebaut. Damals, so erinnerte Regina Rall, habe es in den Pausen noch das Weihnachtssingen gegeben, um sich auf das bevorstehende Fest einzustimmen. Unvergessen seien auch die Musicals, die Mario Sause einstudiert und aufgeführt hat und mit denen er die Mitwirkenden begeistern konnte. „Ein Hauch Broadway kam damit nach Zepernick“, so die Rednerin.
Rosen niedergelegt
„Mario Sause malte die Welt in neuen Farben und machte sie lebenswert“, sagte Pauline John. Von einem „herzensguten Menschen“ mit einem gewissen Sarkasmus sprach Adrian Alexander Petzold. Die Gemeinde Panketal war bei der Feierstunde mit Bürgermeister Maximilian Wonke und Cassandra Lehnert vertreten.
Im Gedenken an Mario Sause pflanzten Schüler einen Gingkobaum. Anschließend wurden Kerzen aufgestellt und Rosen niedergelegt, Schülerinnen lagen sich in den Armen. „Die Erinnerung bleibt“ steht auf der Schleife des Kranzes.