Unwetter in Angermünde
: Umgestürzte Bäume und Unterspülungen

In der Nacht tobte ein ungewöhnlich heftiges Gewitter über Angermünde. Die Feuerwehr zieht trotzdem ein positives Fazit. Das sind die Folgen der Unwetternacht.
Von
Daniela Windolff
Angermünde
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Die Freiwillige Feuerwehr Angermünde ist rund um die Uhr einsatzbereit und rückt auch zu Unwetterschäden und Unfällen aus.

Oliver Voigt

Mit Donner, Blitz, Starkregen und Sturmböen fegte in den frühen Dienstagmorgenstunden des 15. August 2023 ein heftiges Gewitter über Angermünde. Mehr als zwei Stunden lang dauerte das Unwetter an. Welche Bilanz zog die Freiwillige Feuerwehr Angermünde?

Stadtbrandmeister René Pöschl kann aufatmen: „Wir haben einige umgestürzte Bäume und abgerissene große Äste zu verzeichnen, vor allem im Bereich der Bungalowsiedlung am Wolletzsee und an den Wegen zwischen der Blumberger Mühle und Wolletz. Es gab auch einige Unterspülungen durch den Starkregen. Doch die Schäden machten keinen Einsatz der Feuerwehr nötig“, resümiert René Pöschl.

Bauhof Angermünde beseitigt Sturmschäden

Die Schäden wurden von Bürgern gemeldet. René Pöschl rechnet damit, dass im Laufe des Tages weitere Mitteilungen eintreffen. Für die Beseitigung der Unwetterfolgen wird der Bauhof Angermünde eingesetzt, der seit dem frühen Vormittag alle Hände voll zu tun hat. „Wir arbeiten die Schäden nach Priorität ab, vor allem umgestürzte Bäume und Äste, die Straßen und Wege blockieren, werden zuerst beseitigt.“

Dass es keine größeren Schäden im Stadtgebiet gab, rechnet der Stadtbrandmeister auch der umsichtigen Arbeit des städtischen Grünamtes an, das sehr gewissenhaft Baumschauen und Baumpflege durchführt. Das koste viel Geld, mache sich aber durch hohe Sicherheit, weniger Schäden und dadurch vermiedene Feuerwehreinsätze am Ende wieder bezahlt.

Mehr Verkehrsunfälle in der Urlaubszeit

Für die Freiwillige Feuerwehr Angermünde ist dieser Sommer trotz der anfänglichen Hitzewelle bisher noch nicht außergewöhnlich. Zu den größten Einsätzen gehörte der Waldbrand bei Joachimsthal und ein Wohnungsbrand in der Puschkinallee. Außerdem sei die Urlaubszeit deutlich zu spüren. Die Feuerwehr muss sehr viel häufiger zu Unfällen, vor allem auf der A11, ausrücken, sagt René Pöschl.

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