Schlechte Nachrichten für alle Kinder und Eltern im Barnim: Wegen des Warnstreiks von Verdi kann die Barnimer Busgesellschaft (BBG) den Schülerverkehr am Dienstag, 29. September, nicht absichern. Das teilte das Verkehrsunternehmen am Montag auf seiner Homepage mit.
Es werde versucht, den Stadtverkehr in Bernau und Eberswalde abzusichern, heißt es. Über alle weiteren Entwicklungen sollen die Fahrgäste zeitnah informiert werden.

Streik-Beginn ist Dienstag um 3 Uhr

Laut Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gilt der Verdi-Streik bei der Barnimer Busgesellschaft für 24 Stunden: von Dienstag, 3 Uhr morgens bis Mittwoch, 3 Uhr morgens.
Nicht betroffen vom Streik sind die S-Bahn und der Regionalverkehr der Bahn, da es hier andere Gewerkschaften gibt. Die S-Bahn hat angekündigt, das Zugangebot zu verstärken.

Pendler bieten Hilfe mit Auto an

Über Facebook bieten zudem einige Berufspendler ihre Hilfe an – als Mitfahrgelegenheit. Auf dem Portal „Werneuchen Info“ schrieb ein Mann, dass er am Dienstag um 4 Uhr von Seefeld nach Berlin-Friedrichshain fahre und platz für drei Mitfahrer hätte.
Voll vom Streik betroffen ist in Berlin die BVG. Von Betriebsbeginn bis mittags, 12 Uhr, fahren keine Busse, keine U-Bahnen und keine Straßenbahnen. Allerdings gibt es Ausnahmen: Auf insgesamt 23 Bus-Linien, die im Auftrag der BVG durch private Unternehmen betrieben werden, rollt der Verkehr ganz normal. Sie verfügen über eigene Fahrzeuge und eigene Betriebshöfe, die nicht bestreikt werden. Barnimer Pendler profitieren davon aber kaum, da der Großteil der Linien im südlichen Berlin verkehrt. Folgende Linien fahren komplett: 106, 112, 140, 161, 163, 168, 175, 179, 184, 234, 275, 284, 334, 341, 349, 363, 369, 370, 371, 380, 399, 740, 744, N12, N23, N34, N35, N39, N40, N52, N53, N56, N58, N60, N61, N62, N67, N68, N69, N77, N84, N88, N90, N91, N95, N97. Folgende Linien fahren mit Einschränkungen: 218, 283, 395, 398.