Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg: Nur ein Tarif im Barnim wird günstiger

Symbolbild
Sergej ScheibeNachdem im Kreis-Wirtschaftsausschuss heftig über Fehler im Waben(preis)system des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) diskutiert worden war, meldet sich nun VBB-Sprecherin Elke Krokowski zu Wort. Es werde mit der Umstellung des Tarifsystems am 1. Januar günstigere Tarife im Niederbarnim geben. Kunden erhielten dann für die Fahrtstrecken Schwanebeck-Ahrensfelde die günstigere Tarifstufe L2 statt wie bisher die Tarifstufe L3, erklärt sie.
Mit Blick auf die Zugausfälle beim RB 24 während der Bauphase am Karower Kreuz betont die Sprecherin, dass bis Bernau Brückenbauarbeiten nötig gewesen wären. Die RB 24 konnte nicht im Inselbetrieb zwischen Bernau und Eberswalde verkehren. Das hatten Pendler vorgeschlagen, darunter Klaus Hilpert aus Ahrensfelde. Die Auswirkungen auf die Fahrzeugverfügbarkeit wären laut Elke Krokowski „fahrplanmäßig nicht kontrollierbar gewesen“. Daher konnte nur ein Ersatz mit Bussen angeboten werden. Der RE3 sei dafür ersatzweise mit fünf Wagen gefahren.
Die RB 24 (Eberswalde–Berlin-Lichtenberg–Königs Wusterhausen –Senftenberg werde weiter „beeinträchtigt durch die Sperrung einer Verbindungskurve am Karower Kreuz in Richtung Hohenschönhausen“, kündigt die VBB-Sprecherin an. Dadurch werden die Züge über Pankow nach Ostkreuz umgeleitet, für die entfallende Verbindungen von Bernau nach Hohenschönhausen sei ein Ersatz eingerichtet.