Volleyball
: Einheits Revanche-Tour geht weiter

Die Zepernicker Regionalliga-Damen sind auf Wiedergutmachung aus.
Von
Steffen Trobisch
Zepernick
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Engagiert: Zepernicks Nina Raeder konnte gegen Marzahn immer wieder mit geschickten Angriffen über Außen punkten.

Andreas Gora

Der erste Satz war eine Auf- und Überholjagd. Durch eine konstantere Annahme- und Abwehrarbeit durch Renee Nachtigall und Libera Ronja Fischer konnte Zuspielerin Antonia Liebsch alle Angreifer variabel einsetzen. Insbesondere Mittelblockerin Janin Nachtigall und Diagonalangreiferin Shakti Trewin konnten sich durchsetzen und punkten. Den Satz beendete Zepernick mit einem Punktestand von 25:20.

Im zweiten Satz waren die Barnimerinnen von Anfang an konzentrierter. In der Annahme und Abwehr glänzten vor allem Libera Ronja Fischer und Renee Nachtigall. Zuspielerin Antonia Liebsch konnte somit Schnellangriffe mit Janin Nachtigall und Shakti Trewin spielen. Auch Nina Raeder konnte über Außen mit ihren geschickten Angriffen punkten. Diesen Satz entschied Zepernick mit einem Punktestand von 25:18 für sich.

Im dritten Satz lief es dagegen wie so oft für Zepernick nicht ganz so rund. Marzahn hingegen hatte anscheinend eine kräftige Ansage der Trainerin bekommen, denn bei ihnen war der Kampfgeist geweckt. Durch einen erhöhten Aufschlagdruck von Marzahn wackelte die Annahme bei Zepernick gewaltig. Diesen Satz gab Zepernick mit 13:25 an die Gastgeber ab.

Mit dem Ziel vor Augen, alle drei Punkte mit nach Hause zu nehmen, startete der vierte Satz wieder konzentrierter. Auch Zepernick erhöhte den Aufschlagdruck durch Nina Raeder und Tamina Mai und brachte den Marzahner VC aus seinem Rhythmus. Auch die von Trainer Steffen Trobisch geänderte Blocktatik wurde nun im Vergleich zum dritten Satz deutlich besser umgesetzt. Insbesondere Janin Nachtigall und Shakti Trewin griffen immer wieder zu, so dass weniger Bälle in das Feld fanden. Der Annahmeriegel aus dem Dreiergespann Renee Nachtigall, Nina Raeder und Ronja Fischer spielte sehr wachsam, so dass auch die von Marzahn eingestreuten Leger immer wieder aufgenommen und zu Zuspielerin Antonia Liebsch gebracht werden konnten. Ihr war es dadurch möglich, alle Angreifer mit einem hohen Tempo zu bedienen, um den gegnerischen Block zu schwächen. Im Angriff glänzten in diesem Satz vor allem die Nachtigall-Schwestern Janin über Mitte und Renee im Außenangriff. Zepernick beendete mit 25:18 den Satz und somit auch das Spiel.

Zur wertvollsten Spielerin wurde bei den Zepernickerinnen Janin Nachtigall gewählt.

Samstag kommt SC Potsdam II

Am Sonnabend empfängt die SG Einheit Zepernick zum ersten Heimspiel im neuen Jahr den SC Potsdam II. Um 18 Uhr ist Anpfiff in der Sporthalle der Grundschule Zepernick (Schönerlinder Str. 47, 16341 Panketal). Auch hier freuen sich die jungen Damen wieder über lautstarke Unterstützung in der Halle, ging das Hinspiel in Potsdam doch leider knapp mit 2:3 an den SC. Aber vielleicht gelingt ihnen ja die dritte Revanche?

Zepernick: Antonia Liebsch, Shakti- Mara Trewin, Arlett Krüger, Tamina Mai, Laura Petereit, Janin Nachtigall, Ronja Fischer, Jessica Rook, Renee Nachtigall und Nina Raeder