MOZ+MOZ+Windkraft im Barnim
: Macht ein neues Gesetz die Windparks unrentabel?

Kommunen hoffen auf Einnahmen, Betreiber auf Planungssicherheit. Eine neue Abgabe für Windparks sorgt im Barnim für Zündstoff.
Von
Sophia Schwan
Bernau
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Im Windpark „Albertshof“ der Berliner Stadtwerke bei Bernau (Barnim) erzeugen seit Anfang 2021 Windräder kommunalen Ökostrom für rund 31.000 Haushalte. Schon seit Beginn der Elektrifizierung hat Berlin Strom aus dem Umland bezogen und würde die Energiewende ohne Brandenburg nicht schaffen.

Der Windpark «Albertshof» der Berliner Stadtwerke (Luftaufnahme mit einer Drohne). Am selben Tag findet eine virtuelle Vorstellung des Onshore Windparks «Albertshof» statt. Auf diesem Feld nahe dem nordöstlichen Stadtrand von Berlin wurden 9 Windenergieanlagen mit je 3,45 MegaWatt (MW) Leistung errichtet. Die Investitionsvolumen lag bei etwa 38,7 Millionen Euro. Bilanziell werden mit den 9 Anlagen mehr als 30.000 Haushalte mit lokalem Ökostrom versorgt. +++ dpa-Bildfunk +++

Weite Felder, viel Wind – und neue Unsicherheit: In Werneuchen und Bernau sollen weitere Windmühlen entstehen, doch hohe Abgaben könnten die Projekte gefährden.

Patrick Pleul/dpa