Wohnen
: Bernauer Mieten ziehen weiter leicht an

Im landesweiten Vergleich ist das Wohnen in der Hussitenstadt nicht gerade günstig.
Von
Christian Heinig
Bernau
Jetzt in der App anhören

In Bernau wird sehr viel neu gebaut.

Wolfgang Raitin

Demnach erhöhte sich die durchschnittliche Nettokaltmiete der BBU–Mitgliedsunternehmen von zuvor 5,45 Euro auf 5,60 Euro pro Quadratmeter. Die Preispanne der 4674 Wohnungen, die bis Ende 2018 von der Statistik erfasst wurden, bewegte sich zwischen 4,88 Euro (Minimalwert) und 7,64 Euro (Maximalwert).

Im brandenburgweiten Vergleich ist das Wohnen in Bernau damit eher teuer. Lediglich fünf Städte weisen eine noch höhere Kaltmiete auf. Dazu zählen neben der Landeshauptstadt Potsdam (6,03 Euro je Quadratmeter) auch Blankenfelde–Mahlow (6,16), Falkensee (6,15) Teltow (6,19) und Wildau (6,25). Am günstigsten sind die Nettokaltmieten laut BBU aktuell in Pritzwalk (4,29) und Vetschau (4,43).

Einen Spitzenplatz nimmt Bernau bei der Bautätigkeit ein. Mit Blick auf die Neubauschwerpunkte im Berliner Umland rangiert Bernau mit 237 geplanten Neubauwohnungen nur knapp hinter Hennigsdorf (246) auf Rang zwei.

Zudem zeigt der Marktmonitor, dass die Leerstandsquote in der Hussitenstadt weiter rückläufig ist. Nur 7,1 Prozent der Wohnungen waren Ende 2018 nicht vermietet. 2017 waren es noch 7,5. Damit liegt Bernau unter dem landesweiten Durchschnitt von 7,9 Prozent.