2. Wasserball-Liga Ost
: Bei ihren Auftritten in Dresden und Chemnitz holte die SGW Brandenburg drei Punkte

n der 2. Wasserball-Liga Ost siegte die SGW Brandenburg in Dresden (13:11) und spielte 10:10 in Chemnitz.
Von
Martin Terstegge\BRAWO
Dresden/Chemnitz
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Routinier Rene Oldenburg half bei den Auswärtsspielen aus und steuerte zwei Tore im Chemnitzspiel bei.

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Trotz der positiven Ausbeute hatte sich Trainer Christopher Bott doch einige Kritikpunkte notiert. In der ersten Partie beim SVR TuR Dresden bemängelte er zum Beispiel das Auftreten der Deckung im zweiten Abschnitt, nachdem sie zuvor einen guten ersten Durchgang (4:2) hingelegt hat. Dann ließ die Konzentration in einigen Phasen nach und die Gäste kassierten zwei vermeidbare Gegentore. So stand es zur Halbzeit 7:4, anstatt 7:2.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Brandenburger die bessere Spielanlage, verpassten es aber den Sack frühzeitig zu zumachen. Einige Großchancen wurden leichtfertig liegen gelassen, so betrug der Vorsprung vor dem Schlussviertel nur 10:7.

Eigentlich kam nie das Gefühl auf, dass diese Partie kippen könnte, doch in der Schlussphase wäre es beinah passiert. In der 31 Minute verkürzten die Gastgeber auf 11:12, doch im Gegenzug stellte die SGW durch Patrick-Jörg Hehr den 13:11-Endstand her. Am verdienten Sieg gab es keinen Zweifel, doch das Endergebnis spiegelte nicht die wahren Kräfteverhältnisse wieder.

Ähnlich der Auftritt einen Tag später, bei der allerdings stärkeren Vertretung des SC Chemnitz. Dank einer fehlerlosen Deckung lagen die Brandenburger nach dem ersten Durchgang mit 2:0 vorn. Dann leisteten sie sich Abstimmungsfehler in der Abwehr, was den Chemnitzern zwei leichte Treffer ermöglichte. Sie hatten sich sich nun auch besser auf die Deckung eingestellt. Beim Seitenwechsel führte das SGW-Team aber noch mit 6:4.

Mitte des dritten Abschnitts verloren die Hausherren ihren besten Spieler Christian Schubert, was die Gäste wohl zu sicher werden ließ. Die Gastgeber kompensierten den Ausfall durch ein engagiertes Auftreten, dennoch hielten die SGW-Akteure den Zwei-Tore-Vorsprung durch die Treffer Gabriel Satanovskys und Rene Oldenburg. Aber 17 Sekunden vor der Viertelsirene verkürzten die Chemnitzer auf 7:8.

Der Trend setzte sich auch im Schlussviertel fort. Alexander Zick brachte die Gäste zwar noch einmal mit 10:9 in Führung, doch die Chemnitzer kamen noch zum verdienten Ausgleich. „Wir haben hier versäumt den Deckel drauf zu machen. Am Ende hätten wir auch verlieren können“, analysierte Bott das Spiel in Chemnitz.

Weiter geht es erst am 22. Februar, dann ist um 16 Uhr die SG Neukölln zu Gast im Marienbad.