Ziemlich genau zehn Jahre nach Fertigstellung des 1. Bauabschnittes am 05. September 2011 wird das Radweg-Projekt in Klein Kreutz fortgesetzt. Oberbürgermeister Steffen Scheller hat am 21. September 2021 mit Lars Schmidt von der bauausführenden Fa. Matthai, MdB Dr. Dietlind Tiemann und Ortsvorsteher René Mahlow den ersten Spatenstich zum Baubeginn des langersehnten Radweg-Abschnittes vollzogen.
Die innerhalb zwei Monaten (bis 20.11.) zu asphaltierenden 1.950 Meter zwischen Klein Kreutz und Saaringen sind Bestandteil des Beetzsee-Havel-Radweges und werden verbindendes Element zweier Ortsteile der Stadt: Das Bauvorhaben schließt in Klein Kreutz an den bestehenden Radweg, der bis zur Straße „Alte Weinberge“ führt, an.

Der Weg für die neuen 1.90 Asphalt-Meter

Von dort führt der Weg über vorhandene landwirtschaftliche Wege erst parallel zur alten Bahnstrecke und dann abknickend bis zur Landesstraße L 91. Weiter geht‘s an der L 91 und einmal rüber übers Feld bis zum Schwarzen Weg nach Saaringen. Der letzte Streckenabschnitt bis zur Gemarkungsgrenze Weseram erfolgt über die Zufahrtsstraße von der L 91 bis nach Saaringen.
Die Radwegbreite beträgt 2,50 Meter und abschnittsweise 3,50 Meter bei gleichzeitiger Nutzung als landwirtschaftlichen Weg. Wegbegleitend wird beidseitig ein 0,50 Meter breites Bankett angelegt.

Es wird teuer

Dass die Fortsetzung des Radweges so lange auf sich warten ließ, begründet Scheller mit einer Reihe Probleme: die Abstimmung zur Terrassenführung, natur- und umwelttechnische Belange sowie Grundstücksfragen. Es habe viele Gespräche mit Grundstückseigentümern gegeben und sei nicht immer leicht gewesen, aber „am Ende hat es Früchte getragen.“ Allerdings sind in der Zeit die Baukosten explodiert, weswegen die knapp zwei Kilometer mit 550.000 Euro zu Buche schlagen.