Lust auf einen „Portugiesisch Anfängerkurs“? Auf „10-Finger-Tastschreiben am Computer“ oder „Die Sütterlinschrift – Unsere Geschichte erlesen“? Auch „Rückenfit“ und „Hatha-Yoga“ sind möglich, ebenso wie „Aktzeichnen“, „Nähen verstehen“, „Gesellschaftstanz“ und „Zukunftsträume – Ein Theaterkurs für Kinder und Jugendliche“. Die Welt der Volkshochschule Brandenburg ist bunt, aber nicht mehr am Wredowplatz zu finden. Der Umzug in die Upstallstraße 25 ist im Sommer erfolgt und mittels Eröffnungsakt Anfang September nun zementiert. VHS-Leiter Axel Senf und seine Kollegen hießen die Gäste willkommen, um ihnen Einblicke in die neuen Räumlichkeiten und das Herbstsemester-Programm zu ermöglichen – nach kurzen Ansprachen.
Einst Stadtwerke-Sitz ist die Upstallstraße 25 nun Teil der Stadtverwaltung Brandenburg mit der VHS in der dritten Etage.
Einst Stadtwerke-Sitz ist die Upstallstraße 25 nun Teil der Stadtverwaltung Brandenburg mit der VHS in der dritten Etage.
© Foto: Th. Messerschmidt

Die neue VHS-Heimat in Brandenburg

Senf stellte sein Team und die Lehrbereiche vor, pries die neue VHS-Heimat in der dritten Etage des einstigen Stadtwerke-Sitzes. Den hat nun die Stadtverwaltung Brandenburg übernommen, u. a. mit der Ausländerbehörde, Jugendhilfe, Bildung und Teilhabe besetzt und in die dritte Etage, zu der Treppe und Fahrstuhl führen, die VHS einquartiert. Da sie auch auf Teile der 1. und 2. Etage ausweichen kann, stehen fünf plus zwei Kursräume zur Verfügung.

Von Improvisationstheater bis Gebärdensprache

Was dort geschieht, war in Ansätzen zur Einweihung zu erleben: Improvisationstheater, Umweltbildung, Bilder mit Graffitispray, Einblick in die Gebärdensprache und Online-Kurse. „Sie können sich auch gleich hier ein Konto einrichten. Ist kostenlos und etwas für die Zukunft“, warb Senf und bat: „Gucken Sie sich alles an. Machen Sie uns übers Stadtgebiet hinaus bekannt und kommen Sie wieder.“ Dem schloss sich Stadt-Fachbereichsleiter Tim Freudenberg an: „Tragen Sie weiter: Die VHS hat ein tolles Programm.“
Gute Aussichten für VHS-Kursteilnehmer
Gute Aussichten für VHS-Kursteilnehmer
© Foto: Th. Messerschmidt

„Gutes Dozieren muss uns auch etwas wert sein.“

 Den neuen Standort will er auch als ein gutes Zeichen für Hohenstücken verstanden wissen – für den Wandel des Stadtteils. Volkshochschulen seien infrastrukturell wichtige Partner und im großen Markt der Volksbildung „ein attraktives Angebot zu moderaten Preisen.“ Wobei für Staat und Nutzer gelten soll: „Gutes Dozieren muss uns auch etwas wert sein.“   Mehr zur neuen VHS und dem Herbstprogramm auf www.vhs-brandenburg.de