BRAWAG: Neues Sozialgebäude für die Kläranlage Briest
Der Anfang wurde in der Kläranlage in Briest gemacht. Rund 680. 000 EURO hat die BRAWAG in ein neues Sozial– und Technikgebäude an der Kläranlage, samt Erneuerung der Einrichtung der Sozial– und Büroräume sowie der Außenanlagen, investiert. Dieses wurde im Beisein von Oberbürgermeister Steffen Scheller, den Mitarbeitern der BRAWAG und verantwortlichen Bauunternehmern eingeweiht.
Innerhalb des Gebäudes befindet sich die besonders abgesicherte Leitstelle für die digitale Steuerung der Kläranlage. „Das alte Gebäude befand sich baulich und vor allem energetisch in einem unzureichenden Gesamtzustand. Außerdem machten die überalterten arbeitsschutztechnischen und hygienischen Bedingungen für die Angestellten ein schnelles Handeln dringend erforderlich“, erklärte der Geschäftsführer der BRAWAG, Uwe Müller.
Gemeinsam mit Köber–Plan–Geschäftsführer Ronny Linke wurden umfangreiche Berechnungen aufgestellt und festgestellt, dass ein Neubau günstiger ausfällt als eine Sanierung des Altgebäudes. Das neue Gebäude umfasst etwa 340 m². Hauptaugenmerk galt den deutlich verbesserten Arbeitsbedingungen für die acht Mitarbeiter und vier Auszubildenden. „Diese neuen Räumlichkeiten haben sich die Kolleginnen und Kollegen mehr als verdient. Denn die Arbeit der Mitarbeiter des Klärwerks bekommen oftmals nicht die Aufmerksamkeit und Anerkennung, die sie für ihre Arbeit verdienen“, bekräftigte der Geschäftsführer. Auf etwa 340 m² befindet sich neben der der Leitstelle ein großer Besprechungsraum, ein Pausenraum mit Küche, Büros, WCs und natürlich der Schwarz–Weiß-Bereich.
Wesentlicher Aspekt des Schwarz–Weiß-Prinzips ist die strikte Trennung von schmutzigen, schadstoffhaltigen oder verkeimten Stoffen oder Gegenständen von dem sauberen Bereich. Hierzu gibt es zweifach weitgehend identische Umkleideräume. Der Arbeitnehmer betritt mit schmutziger Arbeitskleidung den Umkleideraum „schwarz“. Hier legt er die unreine Kleidung ab, begibt sich dann nach entsprechender Reinigung in den weißen Umkleideraum, wo er die saubere Kleidung wieder anlegt.
Ziel dieser Maßnahme ist, dass keine Keime oder Bakterien nach Außen gelangen. Das Ganze in doppelter Ausführung. „Damit haben wir erstmalig die Möglichkeit, dass auch Frauen die immer komplexeren und anspruchsvolleren verfahrenstechnischen Tätigkeiten auf der Kläranlage ausüben können. Wir leisten somit einen Beitrag für die Gleichberechtigung der Frau und stellen so auch die personellen Ressourcen für die Zukunft sicher“, so BRAWAG–Chef Uwe Müller. Neben dem Firmensitz am Packhof, dem Sozialgebäude auf dem Wasserwerk Mahlenzien und dem Meisterhaus in der Upstallstraße ist nunmehr das letzte wichtige Gebäude der BRAWAG auf einen einheitlichen modernen Standard gebracht worden.

