Brecht auf Arabisch: Neues Theaterprojekt für mehr Integration und Toleranz

Die JugendKulturFabrik will mit "Brecht auf Arabisch" Toleranz, Integration und Zusammenleben fördern.
MOZ.de„Jeder ist willkommen mitzumachen, unabhängig davon, ob oder wie gut er Deutsch, Englisch oder Arabisch spricht“, so Mudar Ramadan, der das Projekt begleitet. Er selbst stand schon öfter auf der Bühne, ist Schauspieler sowie Regisseur und studierte Schauspiel in seiner Heimat Syrien. Aktuell lebt er in Potsdam, davor wohnte er jedoch in der Havelstadt. „Ich bin sehr erfreut, dass wir hier das Stück im Haus der Offiziere realisieren können, hier in Brandenburg.“ Begleitet wird das Projekt durch die Erzählerin Karin Warnken. Sie selbst würde sich aber vor allem um die Dinge „hinter der Bühne“, wie um den Text kümmern.
Neben der Location bilden auch die Schauspieler einen wichtigen Teil zur Realisierung des Projekts. Noch immer werden engagierte Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren gesucht, die bei dem interkulturellen Theaterprojekt mitwirken wollen. Ob oder wie viel Erfahrung mit Theater vorhanden ist, spielt dabei keine Rolle, das Stück soll sowohl gemeinsam geschrieben werden als auch die Techniken der Schauspielerei zusammen erlernt werden. Bis zur Premiere des Stücks im Dezember sind zwei Treffen pro Woche geplant im Haus der Offiziere. Dort sollen dann auch die beiden Aufführungen des Stückes stattfinden – so ist es zumindest bis jetzt angedacht.
Jeder der sich für Theater interessiert und gleichzeitig interkulturelle Erfahrungen machen möchte, ist zum Mitmachen eingeladen – ein weiteres Kennenlerntreffen findet am 15. August um 19 Uhr im Haus der Offiziere statt. Mudar Ramadan betont: „Im Vordergrund steht aber auch vor allem der Spaß am Theater. Ich freue mich auf jeden, der mitwirken möchte.“