Corona im Havelland: Kinderärztin aus Rathenow an Studie zur Maskenverträglichkeit bei Kindern und Jugendlichen beteiligt

Wie bekommt jungen Leuten das Maskentragen? Am Kreiskrankenhaus Prignitz in Perleberg läuft dazu eine Studie. Kinderärztin Stefanie Hubald aus Rathenow, die die Maskenpflicht für Kinder und Jugendliche aus gesundheitlicher Sicht kritisch betrachtet, ist an der Studie beteiligt.
Archiv WeberIm Corona-Sommer 2020 hatte Kinderärztin Stefanie Hubald aus Rathenow Unterschriften gegen eine Pflicht zum Tragen von Gesichtsmasken für Kinder und Jugendliche gesammelt. Jetzt ist sie an einer Studie in Perleberg beteiligt.
Hubald befürchtet, Kinder und Jugendliche könnten gesundheitlichen Schaden durch das Tragen der Masken erleiden. Hinweise dazu erhalte sie immer wieder, wie sie sagt und erklärt, auch andere Kinderärzte würden in ihren Sprechstunden Berichte über gesundheitliche Beschwerden der Kinder durch die Mund-Nase-Bedeckung erhalten.
Datenlage noch dünn
Die Kinderärztin bemängelt, dass es bisher noch keine aussagekräftige, wissenschaftliche Datenlage zur gesundheitlichen Bewertung bei Kindern und Jugendlichen gebe. Das soll sich nun ändern - durch eine Studie zur Maskenverträglichkeit am Kreiskrankenhaus Prignitz in Perleberg.
Noch Probanden gesucht
Stefanie Hubald gehört hier zum Team der Ärzte, die die Studie durchführen. Dafür werden auch noch Probanden gesucht, die an mehreren festgelegten Sonntagen teilnehmen möchten. In der Klinik und in der heimischen Umgebung wird dabei die Verträglichkeit unterschiedlicher Masken geprüft. Weiterführende Informationen gibt es auf der Krankenhaus-Website.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.

