In diesen Minuten informiert Oberbürgermeister Steffen Scheller die Stadtverordneten zum aktuellen Corona-Geschehen in der Stadt Brandenburg. Demnach sind die Infektionszahlen immer noch sehr hoch. Bis heute Mittag wurden wiederum 27 Neuinfektionen, die durch PCR-Test laborbestätigt sind, gemeldet. Wegen dieser Entwicklung der Inzidenz – heute wurde eine Inzidenzzahl von 120,5 veröffentlicht – kommt für die Stadt die sogenannte Bundesnotbremse gemäß §28 b des Infektionsschutzgesetzes zur Anwendung.

Schnelltests zur Eindämmung der Ausbreitung

Viele der PCR-Tests sind in der Folge von positiven Schnelltests angeordnet worden. „Sie wissen, dass Testen und Kontaktnachverfolgung die wichtigsten Mittel zur Eindämmung des Corona-Virus sind. Schon von Beginn an. Natürlich ist das Impfen hier dazu gekommen“, so Scheller und weiter: „In unserer Stadt gibt es derzeit 15 Testzentren und Teststellen und ich möchte mich bei all denen bedanken, die hier als Unternehmen und Einrichtungen in den letzten Wochen daran mitgearbeitet haben, dass das so breit aufgestellt in unserer Stadt möglich geworden ist.“

Weitere Testzentren in Planung

Hier kommen noch 2 neue Testzentren dazu: Zum einen geht das Testzentrum für die Innenstadt ab Dienstag, 4. Mai, an den Start: Betreiber ist das DRK und wird das Zentrum im VBBR Fahrgastzentrum in der Steinstraße 66/67 einrichten. Die Testung erfolgt von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, ohne Terminvergabe. Zusätzlich wird in der Sankt-Annen-Galerie in der 19. KW von einem Drogeriefachmarkt zukünftig ein Testzentrum im Erdgeschoss eingerichtet. Die Zeiten werden, wenn sie bekannt sind, auf der Homepage der Stadt bekannt gegeben. Auch der Zugang zur Online-Terminvergabe wird dort genannt.

Scheller appelliert an Brandenburger

 Wenn man die Angebote der Teststellen in Tests umrechnen würde, ergibt sich daraus eine Möglichkeit von bis 11.000 Tests pro Woche. Ein weiterer Ausbau ist sowohl beabsichtigt als auch möglich.
 „Ich bitte alle Brandenburgerinnen und Brandenburger, die umfangreich in der Stadt verteilten Möglichkeiten zu Corona-Schnelltests auch zu nutzen. Das ist die eine der besten Möglichkeiten, Sicherheit für ich selbst zu haben und gleichzeitig der Pandemie zu begegnen und die Ausbreitung einzudämmen“, so Scheller abschließend.
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