Erhalt des Bades: Felswerke spenden 1.500 Euro für Niemegker Freibad

Martina Rudolph von den Felswerken, Bürgermeister Hans-Joachim Linthe, Amtsdirektor Thomas Hemmerling, Marketing- und Unternehmenskommunikationsleiter Bernd Röwert vom Stammsitz in Goslar und der Niemegker Produktionsleiter Thomas Meschkat (v.li.) bei der symbolischen Scheckübergabe.
B: Kraemer„Das ist ein erster kleiner Schritt“, so Bernd Röwert vom Stammsitz des Unternehmens in Goslar. Der Marketing- und Unternehmenskommunikationsleiter versprach, auch in Zukunft ein offenes Ohr für die Bemühungen um den Erhalt des Freibades zu haben. Er versicherte, dass die Unterstützung keine einmalige Sache bleiben soll und auch keine Minimierung der Spenden zugunsten von Schule und Freiwilliger Feuerwehr nach sich ziehen wird. Die Fels-Werke, als großzügiger Förderer in Niemegk bekannt, haben damit ein weiteres Mal bekundet, wie fest sie in der Region verwurzelt sind.
„Für uns ist das eine riesengroße, tolle Überraschung“, so Thomas Hemmerling. Dass die Fels-Werke neben der Firma ENG Niemegk, der E.DIS Netz GmbH, dem Autohaus Schumann, Bürgermeister Linthe unter anderem zu den Förderern des Freibades am Wasserturm gehören, darauf wird künftig eine weitere Metalltafel hinweisen, die im Bad angebracht, auf das Engagement der Sponsoren hinweist.
Sämtliche Spenden helfen bei der Finanzierung der Instandhaltungsmaßnahmen im Freibad, dass im Sommer 2019 seinen 90. Geburtstag feiern konnte. Die aktuell größten Herausforderungen dürften mit der Erneuerung in der Pumpentechnik und im großen Becken anstehen. Die Folie, die vor 25 Jahren eingebracht wurde, muss über kurz oder lang ausgetauscht werden. Erste kleine Risse hatten bereits einen nicht mehr lange aufzuschiebende Erneuerung angedeutet.
Aktuell musst die Stadt als Eigentümerin des Bades rund 60.000 Euro jährlich für die Unterhaltung des Freibades am Wasserturm aufbringen. Da die Einnahmen aus dem Ticketverkauf nicht ausreichen, um kostendeckend zu arbeiten und Rücklagen für anstehende Sanierungen zu bilden, ist man auf Förderer und Sponsoren angewiesen. Von Juni bis August 2019 tummelten sich mehr als 8.500 Badegäste im Freibad. Zu den regelmäßigen Nutzern gehörten Kita, Schule und Hort, die in unmittelbarer Nachbarschaft ihr Domizil haben.
Amtsdirektor Hemmerling hofft, dass weitere Unternehmen dem Beispiel folgen. Bis zum Beginn der Badesaison 2020 will man einen Sponsoringvertrag ausgetüftelt haben, über die Unternehmen beispielsweise Jahreskarten erhalten könnten, die sie an ihre Mitarbeiter weiterreichen. „Außerdem wollen wir einen Förderverein für unser Freibad gründen“, ergänzte Bürgermeister Hans-Joachim Linthe.