First Lego League
: 14 Teams beim 18. Regionalwettbewerb an der Technischen Hochschule Brandenburg

14 Teams duellierten sich beim 18. Regionalwettbewerb der First Lego League im Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg.
Von
Alexandra Gebhardt
Brandenburg
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  • Bevor es aufs offizielle Spielfeld ging, wurde noch einmal getestet: immerhin wollte jedes Team die Aufgaben mit seinem Roboter möglichst gut bewältigen.

    Bevor es aufs offizielle Spielfeld ging, wurde noch einmal getestet: immerhin wollte jedes Team die Aufgaben mit seinem Roboter möglichst gut bewältigen.

    Gebhardt
  • Die "Pathfinders" des Bertolt-Brecht-Gymnasium mit ihrem Modell zur Präsentation der Forschungsaufgabe. Straßen und Gehwege verlaufen dabei durch Häuser.

    Die "Pathfinders" des Bertolt-Brecht-Gymnasium mit ihrem Modell zur Präsentation der Forschungsaufgabe. Straßen und Gehwege verlaufen dabei durch Häuser.

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  • 14 Teams gingen beim 18. Regionalwettbewerb an den Start.

    14 Teams gingen beim 18. Regionalwettbewerb an den Start.

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Ins Rennen um einen von zwei Plätzen zum FLL Semi–Finale Nordost in Erberswalde am 25. Januar gingen dabei auch die „Pathfinders“ vom Bertolt–Brecht–Gymnasium, die im vergangenen Jahr um nur fünf Punkte am Weiterkommen scheiterten. „Das wollen wir dieses Jahr besser machen“, sagt Maurice Mann, der angibt, dass im Team deshalb dieses Mal mehr Wert darauf gelegt wurde, strategische Punkte zu holen. „Die Werkzeuge unseres Roboters haben wir in diesem Jahr bewusst simpel gehalten und auch das Gehäuse des Roboters an sich ist kleiner, weil das in diesem Jahr Extrapunkte gibt“, erklärt der Zwölftklässler.

Er ist gemeinsam mit Niklas Homann der Kopf der „Pathfinders“, beide waren schon mehrmals bei der FFL dabei und haben sich in den vergangenen Wochen intensiv mit den diesjährigen Roboter–Aufgaben auseinander gesetzt, während die jüngeren Schüler im Team die Präsentation der Forschungsaufgabe übernommen haben. In ihrem Modell verlaufen Straßen und Gehwege dabei wie selbstverständlich durch Häuser. „So könnte man sich die Zukunft der Städte schon vorstellen“, ist sich Mann sicher.

Ganz anders sehen die Ideen der Robot Knights der von Saldern–Gymnasium Europaschule aus. Sie haben in den letzten Wochen in Zusammenarbeit mit einem Architekten die Energie–Infrastruktur der Havelstadt ausgewertet und unter anderen die Idee eines Turms, der mit Solarplatten Energie erzeugt, entworfen und dazu eine technische Zeichnung angefertigt. „Außerdem haben wir einen Roboter entwickelt, bei dem die verschiedenen Werkzeuge nur noch aufgelegt und nicht mehr angeklickt werden müssen, entwickelt“, erklärt Leon Jendes die Herangehensweise seines Teams.

Ein Aspekt auf den Jurymitglied Luise Schlieben, Schülerin am Martin–Andersen–Nexö Gymnasium Dresden, besonderen Wert legt. Sie hat es bei vergangenen Wettbewerben mit ihrem Team schon mehrfach bis in die letzten Runden auf internationales Niveau geschafft und ist nun das erste Mal als Jurymitglied dabei. „Ich schaue besonders, wie die Teilnehmer als Team funktionieren. Das ist sehr wichtig. Außerdem schaue ich, wie sie mit anderen Teilnehmern umgehen“, klärt Schlieben beim Rundgang durch das Audimax, während sich die „BBIbotS“ von der  Berlin Brandenburg International School gerade ein Duell mit den „CaroAces“ vom Gymnasium Carolinum in Neustrelitz liefern.

Letzte gehen dann auch als große Sieger aus dem Wettbewerb; Sie holten sich hinter den „BBIbots“ den zweiten Platz für das beste Teamwork, den dritten Platz in der kategorie „Beste Forschungspräsentation“ und die Krone fürs beste „RobotGame“ und vertreten den Nordosten damit beim Halbfinale der FLL.

Doch auch die Brandenburger können stolz sein: so sicherten sich die Robot Knight den Sonderpreis der Schiedsrichter  für die LEGO–Spielaufbauten der aktuellen Aufgabe und die Pathfinders den dritten Platz in der Kategorie RobotDesign. Für Maurice Mann und Niklas Homann ist es jedoch die letzte Teilnahme an der FLL. Sie absolvieren im kommenden Jahr ihr Abitur und wollen ihr Wissen bis dahin an den jungen „Pathfinders“-Nachwuchs weitergeben