Gegen Antisemitismus und Vorurteile: Bildungsfahrt für Lehrer nach Isreal

Die Stiftung Begegnungsstätte Gollwitz bietet eine Israel-Bildungsfahrt für Lehrkräfte des Landes Brandenburg vom 17. bis 24. Mai an. Station machen die Teilnehmenden unter anderem In Jerusalem.
AHMAD GHARABLIDie Stiftung Begegnungsstätte Gollwitz will dem entgegensteuern und bietet eine Israel-Bildungsfahrt für Lehrkräfte des Landes Brandenburg vom 17. bis 24. Mai an. Die Bildungsfahrt richtet sich insbesondere an Lehrer, die ein Interesse an der Auseinandersetzung mit dem vielschichtigen Phänomen Antisemitismus haben. Die Lehrkräfte werden während ihres Aufenthaltes ein ausgewogenes Workshop-Programm erfahren, das mit Praxisbeispielen und Führungen in verschiedenen Einrichtungen unterlegt wird. Besuchsorte in Israel sind in aller Regel Jerusalem, Tel Aviv und Haifa. Zudem werden Gedenkstätten, Museen und Bildungseinrichtungen besucht.
Der Kostenbeitrag für die Reise beträgt 500 Euro pro Person. Enthalten sind darin Vor- und Nachbereitung (keine Fahrtkostenerstattung zu den Seminaren), Flüge, Programm, Unterkunft in DZ, Unfall- und Haftpflichtversicherung und eine Auslandsreisekrankenversicherung. Das entsprechende Vorbereitungsseminar findet vom 26. bis 27. März in der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz mit Übernachtung statt. Zudem ist eine Nachbereitung geplant. Diese Seminare gelten als Pflichtveranstaltungen und sind die Grundlage zur Teilnahme Programm in Israel.
Die Förderung des Projekts ist noch nicht bewilligt und findet nur bei einem positiven Bescheid statt. Die Bildungsfahrt wird voraussichtlich aus Mitteln des MBJS Brandenburg und der F.C. Flick Stiftung gefördert. Die Anerkennung als Fortbildung ist beantragt.
Bewerbungen für de Fahrt müssen bis spätestens Sonntag, 8. März, mit dem beigefügten Formular + und einem digitalen Passfoto an schloeffel@stiftunggollwitz.de gesandt werden. Die Bewerber werden spätestens am 13. März per E-Mail über Teilnahme oder Nichtteilnahme informiert.Rückfragen: 03381/213860.