Sie heißt Philips DigitalDiagnost C90 und ist der ganze Stolz von Röntgenassistentin Silvia Bruskowski und ihren beiden Kolleginnen in der Caritas Klinik Sankt Marien. Nach 30 Jahren mit der alten - 2007 digitalisierten - Anlage hat das Unternehmen einen sechsstelligen Betrag, darunter auch Fördermittel, in die Hand genommen und in die neue hochmoderne Röntgenanlage investiert. Das Ergebnis ist ein Quantensprung für Patienten und Personal.

An geriatrische Ansprüche angepasst

Die Caritas-Klinik St. Marien als Fachklinik für Geriatrie ist spezialisiert auf die komplexen Probleme älterer Patienten mit zumeist mehreren gleichzeitig vorliegenden Erkrankungen und körperlichen Beeinträchtigungen, einhergehend mit der entsprechenden Immobilität. War bisher eine Röntgendiagnostik notwendig, war das nicht selten eine Tortur für Patienten und Personal. Denn um zum Beispiel frontale Röntgenaufnahmen zu machen, musste der Patient von den Röntgenassistentinnen mühevoll auf die Seite gedreht werden und dort bis zum Ende der Aufnahme bewegungslos verharren.

Neue Zeiten in der Röntgendiagnostik

„Diese Zeiten sind glücklicherweise ein für allemal vorbei. Denn das neue Gerät lässt zu, dass der Patient nur noch ganz wenig  mitmachen muss“, erklärt Cindy Fritz, Applikationsspezialistin der Firma Philips, die Silvia Bruskowski und ihre Kolleginnen in die richtige Bedienung der neuen Anlage einführt. Dank eines festen und eines kabellosen Röntgendetektor, der die Röntgenbilder voll digital erzeugt, können mit der Philips DigitalDiagnost C90 nicht nur Bilder im stehen, sitzen oder liegen auf dem Röntgentisch, sondern auch im Patientenbett gemacht werden. Die Detektoren werden entsprechend ausgerichtet und die angefertigten Bilder, dank modernster Technik und Software ebenfalls besser als vorher, sind sofort nach dem Auslösen hinsichtlich ihrer Qualität auswertbar, was wiederum Zeit spart.

Patienten immer im Blick

Sind die Röntgenbilder gut geworden, werden sie digital eingestellt und sind krankenhausintern immer und überall abrufbar. So kann auch auf akute Veränderungen bei Patienten schnell reagiert und gegengesteuert werden. Und noch ein Vorteil: „Die Anlage ist mit einer Kamera ausgestattet. Diese erlaubt uns auch von außen zu kontrollieren, ob der Patient weiterhin optimal gelagert ist“, so Silvia  Bruskowski abschließend.