Die Findungskommission für die Besetzung der Intendanz des Brandenburger Theaters hat in der letzten Runde intensive Vorstellungsgespräche mit vier KandidatInnen (aus 30 BewerberInnen) geführt. Mit einem einstimmigen Votum wurde der Theater- und Musikwissenschaftler, Orchestergeschäftsführer, Regisseur, Kultur- und Medienmanager Alexander Busche dem Aufsichtsrat zur Benennung als Intendant ab der Spielzeit 2022/23 vorgeschlagen. „Alle vier Persönlichkeiten haben die Kommission und deren Gäste mit ihren Konzepten und umfassenden Kompetenzen überzeugt“, stellt die Vorsitzende der Findungskommission Birgit Patz fest.

Alexander Busche überzeugt Theaterkenner in Brandenburg

Am meisten aber überzeugte Alexander Busche. Er verfüge durch seine langjährige Berufserfahrung als Theatermanager und Geschäftsführer verschiedener Institutionen im Musikbereich sowie als kreativer Künstlermanager über vielfältige – insbesondere organisatorische – Kompetenzen, die für die Übernahme der Intendanz des Brandenburger Theaters von hoher Relevanz sind, begründet Birgit Patz im Namen der Findungskommission. Weiter heißt es: „Auch seine Kenntnisse und Expertise im Bereich Marketing, Kommunikation und Vermittlung sowie seine aktuelle berufliche Tätigkeit als Geschäftsführer bei einem Orchester prädestinieren ihn für die anstehenden Aufgaben als Intendant am Brandenburger Theater – zumal er selbst auch Musiker ist und die Belange von Orchestermusiker*innen von innen heraus kennt.

Brandenburg braucht einen erfahrenen Musik- und Orchesterexperten

Mit Herrn Busche gewinnt das Brandenburger Theater einen erfahrenen Musik- und Orchesterexperten, der als zugewandter, empathischer Dialogpartner für die anstehenden Aufgaben sehr ausgeprägte Kompetenzen mitbringt.“
An der finalen Beratung haben Oberbürgermeister Steffen Scheller und der Erste Gastdirigent Olivier Tardy sowie weitere Mitglieder des Theater-Aufsichtsrates teilgenommen. Der BT-Aufsichtsrat wird am kommenden Montag zusammentreten, um die Intendanz zu benennen. In dieser Sitzung soll auch über eine Geschäftsordnung beraten werden, die das Zusammenwirken der Intendanz mit der Geschäftsführung auf Augenhöhe regelt.