Mobilität
: Öffentliche Ladestation für E-Autos

Die EMB sorgte gemeinsam mit der Stadt Falkensee für die erste öffentliche Ladesäule in der Gartenstadt.
Von
Sandra Euent
Falkensee
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Die Elektro-Ladesäule am Falkenseer Rathaus ist nun auch offiziell zur Nutzung frei gegeben.

Sandra Euent

Bisher war es in Falkensee nur privat möglich, sein E-Auto zu laden, nun steht direkt neben dem Rathaus in der Falkenhagener Straße eine öffentliche Möglichkeit zur Verfügung. Errichtet von der EMB auf stadteigenem Grundstück können zwei E-Autos gleichzeitig neuen Strom tanken. 22 Kilowatt Leistung stehen jeweils zur Verfügung. Ein elektrischer Smart fourfour wäre, einen entsprechenden Bordlader vorausgesetzt, so in weniger als einer Stunde wieder gefüllt, wie es von Seiten der EMB hieß.

Um den Strom aus der Ladesäule zu bekommen, ist entweder eine Ladekarte der EMB nötig oder eine Scannung des QR-Codes an der Säule, der den Ladevorgang über eine Online-Anmeldung ermöglicht. Die EMB-Ladekarte ist zu einem monatlichen Pauschalpreis zu bekommen - 15 Euro für EMB-Kunden, 25 für Nicht-Kunden. Damit kann man dann sein Auto so oft man will an den öffentlichen Station der EMB, die auch in Elstal und Schönwalde zu finden sind, Strom tanken. Der Strom der Ladesäulen, so Jens Horn, käme übrigens aus 100 Prozent Wasserkraft.

Die Stadt plant weitere öffentliche E-Ladestationen, wie Bürgermeister Müller sagte, so zum Beispiel am Parkplatz Scharenbergstraße in der Nähe der Stadthalle. Doch es sei nicht immer einfach, die nötige Leistung aus den vorhandenen Stromkabeln zu beziehen. Oftmals müsste der Starkstrom erst an den gewünschten Ladeplatz gelegt werden.