Noch mehr DDR-Erinnerungsstücke
: Gesunde Ostalgie schadet nie!

Bis zum 30. Wende-Tag am 9. November wollen wir eine Fotogalerie auf www.brawo.de entstehen lassen und DDR-Erinnerungsstücke via BRAWO teilen.
Von
Th. Messerschmidt
Brandenburg
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  • Esther Dressler aus Brandenburg hat eine Kleinigkeit aus der DDR immer bei sich: Ein Notnähset, das in typischer Souvenirform oft zu haben war. Aufgehoben hat sie auch "ein Malheft für Kinder von 6 Jahren an" mit dem Titel "Unser Garten".

    Esther Dressler aus Brandenburg hat eine Kleinigkeit aus der DDR immer bei sich: Ein Notnähset, das in typischer Souvenirform oft zu haben war. Aufgehoben hat sie auch "ein Malheft für Kinder von 6 Jahren an" mit dem Titel "Unser Garten".

    Th. Messerschmidt
  • Esther Dressler aus Brandenburg hat eine Kleinigkeit aus der DDR immer bei sich: Ein Notnähset, das in typischer Souvenirform oft zu haben war. Aufgehoben hat sie auch "ein Malheft für Kinder von 6 Jahren an" mit dem Titel "Unser Garten". Das allerdings ist genauso unbenutzt wie ein kleine lederne Geldbörse und eine Backschürze. In der DDR war eben Haben manchmal wichtiger als der Gebrauch. Der Topflappen indes hat lange Zeit über Arbeit nicht klagen können. Bis er außer Dienst gestellt wurde.

    Esther Dressler aus Brandenburg hat eine Kleinigkeit aus der DDR immer bei sich: Ein Notnähset, das in typischer Souvenirform oft zu haben war. Aufgehoben hat sie auch "ein Malheft für Kinder von 6 Jahren an" mit dem Titel "Unser Garten". Das allerdings ist genauso unbenutzt wie ein kleine lederne Geldbörse und eine Backschürze. In der DDR war eben Haben manchmal wichtiger als der Gebrauch. Der Topflappen indes hat lange Zeit über Arbeit nicht klagen können. Bis er außer Dienst gestellt wurde.

    Th. Messerschmidt
  • "Hallo, liebes Redaktionsteam, Sie haben sich wieder etwas ganz Tolles einfallen lassen! Gerade in der heutigen Wegwerfzeit verdienen es unsere noch immer brav ihren Dienst versehenden technischen Geräte aus der DDR-Produktion und andere den Alltag erleichternde Dinge einmal erwähnt zu werden:Der ,Glasherd‘ der Firma Rönsch ist schon über 60 Jahre alt, aber die Bratäpfel zu jedem Weihnachtsfest gelingen darin immer! Ebenso benutze ich ihn oft, um ‚Falschen Hasen‘ in der Kastenform zuzubereiten.Der daneben stehende Party-Grill Acosta von ,aka-electric´ war ein Geschenk 1978 von meiner Schwester, weil ich an der Volkshochschule mit 41 Jahren den Abschluss der 10. Klasse mit Auszeichnung bestanden hatte. Der Grill ist seitdem in Betrieb und ein zuverlässiger Partner, wenn es um lecker Gegrilltes geht.    Auf meiner elektrischen Zick-Zack-Automatic-Nähmaschine ,Veritas´ habe ich seit 1960 viele Kleidungsstücke für mich selber und für meine Familie genäht. Sie hat mich noch nie im Stich gelassen und dient mir heute noch getreulich für viele  Änderungs- und Ausbesserungsarbeiten. Praktisch ist vor allem, dass sie in den dazu gehörenden Nähmaschinenschrank versenkt werden kann und bei Nichtgebrauch ein ansehnliches Möbelstück ist.   Auf einem weiteren Foto sehen Sie nicht nur im oberen Teil der Innenseite meiner Speisekammertür das Rührgerät RG 28e, welches ich zu Weihnachten 1978 geschenkt bekam und das immer noch seinen Dienst tut, sondern eine Vielzahl von unterschiedlich großen Behältern aus Plastik, die 1965 gekauft worden sind. Mein Mann hat dafür passende  Borde gebaut und sie an der Tür angebracht. Noch heute bewahre ich darin alle Gewürze auf, was sehr praktisch ist. Gerne würde ich sie durch neue Behälter ersetzen, da doch etliche schon deutliche Gebrauchsspuren aufweisen, aber es ist nichts Passendes mehr zu bekommen. Alles andere, was noch an der Tür häng, stammt ebenfalls aus DDR-Zeiten und ist noch ständig in Gebrauch. Mit freundlichen Grüßen,  Margarete  Wandt"

    "Hallo, liebes Redaktionsteam, Sie haben sich wieder etwas ganz Tolles einfallen lassen! Gerade in der heutigen Wegwerfzeit verdienen es unsere noch immer brav ihren Dienst versehenden technischen Geräte aus der DDR-Produktion und andere den Alltag erleichternde Dinge einmal erwähnt zu werden:Der ,Glasherd‘ der Firma Rönsch ist schon über 60 Jahre alt, aber die Bratäpfel zu jedem Weihnachtsfest gelingen darin immer! Ebenso benutze ich ihn oft, um ‚Falschen Hasen‘ in der Kastenform zuzubereiten.Der daneben stehende Party-Grill Acosta von ,aka-electric´ war ein Geschenk 1978 von meiner Schwester, weil ich an der Volkshochschule mit 41 Jahren den Abschluss der 10. Klasse mit Auszeichnung bestanden hatte. Der Grill ist seitdem in Betrieb und ein zuverlässiger Partner, wenn es um lecker Gegrilltes geht.    Auf meiner elektrischen Zick-Zack-Automatic-Nähmaschine ,Veritas´ habe ich seit 1960 viele Kleidungsstücke für mich selber und für meine Familie genäht. Sie hat mich noch nie im Stich gelassen und dient mir heute noch getreulich für viele  Änderungs- und Ausbesserungsarbeiten. Praktisch ist vor allem, dass sie in den dazu gehörenden Nähmaschinenschrank versenkt werden kann und bei Nichtgebrauch ein ansehnliches Möbelstück ist.   Auf einem weiteren Foto sehen Sie nicht nur im oberen Teil der Innenseite meiner Speisekammertür das Rührgerät RG 28e, welches ich zu Weihnachten 1978 geschenkt bekam und das immer noch seinen Dienst tut, sondern eine Vielzahl von unterschiedlich großen Behältern aus Plastik, die 1965 gekauft worden sind. Mein Mann hat dafür passende  Borde gebaut und sie an der Tür angebracht. Noch heute bewahre ich darin alle Gewürze auf, was sehr praktisch ist. Gerne würde ich sie durch neue Behälter ersetzen, da doch etliche schon deutliche Gebrauchsspuren aufweisen, aber es ist nichts Passendes mehr zu bekommen. Alles andere, was noch an der Tür häng, stammt ebenfalls aus DDR-Zeiten und ist noch ständig in Gebrauch. Mit freundlichen Grüßen,  Margarete  Wandt"

    Margarete Wandt
  • Ein Glaskocher

    Ein Glaskocher

    Margarete Wandt
  • Die Veritas-Nähmaschine

    Die Veritas-Nähmaschine

    Margarete Wandt
  • Hallo Liebe Redaktion . Erst einmal möchte ich Euch ein großes Lob auf die DDR-Erinnerung aussprechen. Da ja vieles in Vergessenheit geraten ist und bei uns auch nicht alles schlecht war. Daher möchte ich auch daran teilnehmen und ein paar Erinnerungsstücke beisteuern. Mein Name ist Ilona Eilert, geboren 1960 und in Bad Belzig zuhause. Nun zu den DDR-Erinnerungsstücken: Dieses Nadelarbeitskörbchen gehörte ab der 1. Klasse dazu, was ich damals sehr schön fand. Die Veritas-Nähmaschine bekam ich von meiner Oma über den Genex-Katalog. Die Bestecke meines Sohnes, der bald 40ig wird, werden die Enkelkinder weiterhin benutzen. Auch Ausweise haben wir zum Teil noch."

    Hallo Liebe Redaktion . Erst einmal möchte ich Euch ein großes Lob auf die DDR-Erinnerung aussprechen. Da ja vieles in Vergessenheit geraten ist und bei uns auch nicht alles schlecht war. Daher möchte ich auch daran teilnehmen und ein paar Erinnerungsstücke beisteuern. Mein Name ist Ilona Eilert, geboren 1960 und in Bad Belzig zuhause. Nun zu den DDR-Erinnerungsstücken: Dieses Nadelarbeitskörbchen gehörte ab der 1. Klasse dazu, was ich damals sehr schön fand. Die Veritas-Nähmaschine bekam ich von meiner Oma über den Genex-Katalog. Die Bestecke meines Sohnes, der bald 40ig wird, werden die Enkelkinder weiterhin benutzen. Auch Ausweise haben wir zum Teil noch."

    Ilona Eilert
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Und womöglich ist die Erinnerung sogar noch allgegenwärtig. Wo und wie haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich ein Stückchen DDR bewahrt? Welches Ost-Produkt ist unverwüstlich oder Ihnen ans Herz gewachsen? Findet sich in Ihrem Wohnumfeld DDR-Typisches? Senden Sie uns Fotos und ein paar Zeilen Ihrer „DDR-Erinnerungsstücke“ an redaktion-brb@brawo.de. Bis zum 30. Wende-Tag am 9. November wollen wir eine Fotogalerie auf www.brawo.de/galerie entstehen lassen und Erinnerungen via BRAWO teilen.