Robert-Koch-Straße: GWG investiert 4,4 Millionen Euro

GWG-Vorstand Helmut Fritz freut sich über den Baufortschritt in der Robert-Koch-Straße.
Elena WegenerDer erste, 1,7 Mio. Euro teure Bauabschnitt umfasst Haus 2 und 4: Aus drei Wohnungen pro Etage werden zwei und somit aus ehemals 21 dann 14. Ein Teil der aufgegebenen Zimmer wird für den Einbau eines Fahrstuhls benötigt, um die Wohnanlage komfortabler und barrierearm gestalten zu können. Außerdem sollen die verbleibenden „vier Wände“ größer und somit zukunftsfähiger werden. So entstehen pro Etage eine 2-und eine 3-Raumwohnung, welche in Haus 2 ca. 70-78 qm und in Haus 4 ca. 64-76 qm groß sein werden. Jede Bleibe bekommt neue Fenster, Türen, Medien, Küchen und Bäder sowie einen großen, hofseitigen Balkon. Geplant ist, dass die ersten Mieter im Herbst 2019 die Häuser 2 und 4 beziehen können. Alle Wohnungen sind bereits vermietet, wobei sich einige Mieter aus den Nachbarhäusern rekrutieren, die im Anschluss saniert werden. Weiter geht es mit den Häusern 6-12 und im weiteren Verlauf mit den Nummern 5 und 7. Umbaumaßnahmen in leergezogenen Objekten sind schneller zu bewerkstelligen und belasten keine Bewohner.
Ist das Projekt Robert-Koch-Straße im Jahr 2021 bewältigt, werden statt ehemals 51 dann 40 Wohnungen zur Verfügung stehen und insgesamt 4,4 Mio. Euro – so der Planansatz – ausgegeben sein. Dafür lässt die GWG auch die Außenanlage überarbeiten: So werden beispielsweise die Hofzufahrt erneuert und die Garagen im Hofbereich zurückgebaut. Der terrassenförmige Hof bleibt erhalten, lediglich die Abgänge werden erneuert. Überarbeitet werden zudem die Vorgärten. In jedem Fall erregen die Sanierungsfortschritte Aufmerksamkeit: „Es besteht ein sehr großes Interesse für die Wohnungen“, verrät Helmut Fritz, welcher seit 2003 zum GWG-Vorstand gehört. Die zentrale Lage mache die Wohnungen besonders attraktiv, man habe eine direkte Straßenbahnanbindung und Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe, auch Schwimmbad und Erholungsorte wie der Marienberg, Kitas und Lehrstätten seien nicht weit entfernt.
Übrigens: Die Bauoffensive in der Robert-Koch-Straße ist gegenwärtig nicht das einzige Großprojekt der „kleinen“ GWG Neuer Weg, die mit sechs Mitarbeitern neben Vorstand Helmut Fritz und dem nebenamtlichen Vorstand Kay Wegener äußerst effizient besetzt ist (plus sechs Mitarbeiter in der Tochtergesellschaft für Hausmeister- und Reparaturservice). Ihre Wohnblöcke in der Klingenbergstraße überführt die GWG nach ganz ähnlichem Muster in die Neuzeit und sichert somit ihren Gesamtbestand von gegenwärtig 1.250 Wohnungen.