Segelflug-Bundesliga: Fliegerklub Brandenburg leidet unter Wetterbedingungen

Es gibt einiges am Boden zu tun, bevor ein Segelflugzeug abheben kann.
prvErst mit dem späten Beginn der schwachen Thermik gegen 14 Uhr konnten die KKB-Piloten zu ihren Wertungsflügen starten. Es galt vor allem, im Zeitfenster von zweieinhalb Stunden, die für eine Bundesligawertung vorgeschriebene Mindeststrecke von circa 100 Kilometer zurückzulegen.
Erik Schöbe, der auch in seinem aktuellen Wohnort Hamburg dem FKB treu geblieben ist, konnte diese Bedingungen mit einem kleinräumigen Flug im Bereich zwischen Havelmündung und Fläming erfüllen. Er erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 km/h, während Ines Engelhardt (Berlin) etwas später im gleichen Gebiet mit 58 km/h noch etwas schneller unterwegs war.
Lothar Dittmer (Berlin) erlaubte die etwas größere Spannweite seines Flugzeuges dann schon den Sprung ins bessere Wetter, das aus Norden heranzog. Er konnte deshalb mit durchschnittlich 88km/h nördlich der Elbe bis in den Bereich südlich von Schwerin fliegen und so die Bundesligawertung komplettieren. Die Vereine im Süden und Westen der Republik hatten allerdings vom Wetter her deutlich bessere Randbedingungen.
Mehr als ein erhoffter Ehrenpunkt war für den Fliegerklub Brandenburg in dieser 4. Bundesligarunde letztendlich wieder nicht drin. Der Sommer hat aber gerade erst begonnen und die Bedingungen können sich schnell ändern. Das würde den Brandenburger Piloten helfen, das vorhandene Potential wieder, wie in der vergangenen erfolgreichen Saison, voll nutzen zu können.
Es gilt bereits an diesem Wochenende, vom aktuell wenig befriedigenden 25. Platz im Tabellenkeller, einige Plätze wieder gut zu machen.