Vertragsunterzeichnung
: Die Lichter bleiben an im Theater

Gemeinsam mit Vertretern aus Städten, Landkreisen und kulturellen Einrichtungen hat Brandenburgs Kulturministerin Dr. Martina Münch im Brandenburger Theater den „Theater- und Orchesterrahmenvertrag 2019-2022“ unterzeichnet.
Von
Anja Linckus
Brandenburg
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Brandenburgs Kulturministerin Dr. Martina Münch unterzeichnete am Donnerstag mit Kommunalvertretern und Intendanten den  „Theater- und Orchesterrahmenvertrag 2019-2022“.

Linckus

Die Finanzierungsumstellung betrifft das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt und das Kleist Forum in Frankfurt (Oder), die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder), das Piccolo-Theater Cottbus, das Brandenburger Theater und sein Orchester, die neue Bühne Senftenberg sowie die Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Im Rahmen des neuen Theater- und Orchesterrahmenvertrages übernimmt das Land für diese Einrichtungen eine deutlich größere Verantwortung und entlastet die Kommunen finanziell. Demnach trägt das Land ab diesem Jahr 50 Prozent der Finanzierung, 30 Prozent kommen aus der Theater-und Orchesterpauschale des Finanzausgleichsgesetzes (FAG). Auf die Kommunen entfällt damit nur noch ein Anteil von 20 Prozent. Die Einrichtungen im Rahmen des Theater- und Orchesterrahmenvertrages erhalten vom Land in diesem Jahr rund 28 Millionen Euro, 7 Millionen Euro mehr als bisher. In den kommenden Jahren steigen die Landesmittel weiter an. Insgesamt erhalten alle großen Theater und Orchester – inklusive Potsdam – in diesem Jahr rund 34 Millionen Euro vom Land. Allein an das Brandenburger Theater, das in diesem Jahr einen Förderbedarf von knapp 7,5 Millionen Euro hat, zahlt das Land gut 3,7 Millionen  Euro, knapp 2,3 Millionen Euro kommen aus dem FAG, auf die Kommune entfallen damit für dieses Jahr knapp 1,5 Millionen Euro an Förderung für das Theater. Ähnlich sieht die jährliche Förderung bis zum Auslaufen des Vertrages am 31. Dezember 2022 aus. Mit dem bundesweit einmaligen Finanzierungsschlüssel haben das Theater und sein Orchester erstmalig langfristige Planungssicherheit.