Voting
: Christfried aus Stahnsdorf ist der "Brandenburger der Woche"

Der 74-jährige Christfried aus Stahnsdorf machte sich 1990 mit einem Vermessungsbüro selbständig. Später arbeitete er auf dem Balkan und in der Ukraine. Heute betreut er Hilfsprojekte.
Von
Dietmar Bender
Stahnsdorf
Jetzt in der App anhören
Christfried aus Stahnsdorf

Christfried aus Stahnsdorf ist der „Brandenburger der Woche“.

Selbstbildnis
  • Christfried aus Stahnsdorf, 74, ist der "Brandenburger der Woche".
  • Er gründete 1990 ein Vermessungsbüro und arbeitete später auf dem Balkan und in der Ukraine.
  • Seit seinem Renteneintritt unterstützt er Hilfsprojekte im Senegal und Nepal.
  • Er sammelt Spenden für Schulen und hilft beim Wiederaufbau der Infrastruktur.
  • Monatliche Online-Wahlen küren den "Brandenburger des Jahres" ab 2026.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nachdem Christfried (74) 50 Jahre lang in Teltow wohnte, zog er im Januar 2024 nach Stahnsdorf um. „Ich habe in Dresden Geodäsie und Kartographie studiert und mich 1990 mit einem Vermessungsbüro selbständig gemacht. Hauptsächlich im Land Brandenburg führte ich Katastervermessungen also Grundstücks-Eigentumsvermessungen mit öffentlicher Bestellung durch. Im Jahre 2000 bin ich dem Berufsverband der öffentlich bestellten Vermessungsingenieure gefolgt und habe von da an als Experte für die „Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit“ im Entwicklungshilfe-Ministeriums auf dem Balkan gearbeitet. Diese sehr interessante Tätigkeit mit Wohnorten u.a. in Belgrad, Sarajevo und Kiew haben mich sehr geprägt und mir viel Wissen über Politik, Kultur und die Menschen in den Ländern vermittelt. Schwerpunkt-Themen waren der Aufbau von Kataster- und Grundbuchämter in Bosnien und Herzegowina (2 Jahre), die Unterstützung des Bauministers in Serbien (5 Jahre) sowie Immobilienbewertung in Kiew (1 Jahr).“

„Seit meinem Renteneintritt bin ich Mitglied im Senioren-Experten-Service und betreue jetzt Hilfsprojekte ehrenamtlich im Senegal und Nepal. In Nepal war die Not 2015 nach dem verheerenden Erdbeben 2015 sehr groß und so kam der Hilferuf dieser Region, beim Wiederaufbau der Infrastruktur zu helfen, u.a. bei der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser in Ramechhap, sechs Autostunden südwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Das gesamte Netz der Trinkwasserversorgung, das vor dem Beben aus den Quellen des Himalaya gespeist wurde, war verschüttet und die Bewässerung der Obstplantagen zerstört worden. Die Selbstversorgung der Bewohner und der Verkauf auf dem Wochenmarkt waren somit nicht mehr möglich. Die Trinkwasserversorgung funktioniert jetzt fast überall wieder. Nun gilt es in diesem Jahr noch, die Obstplantagen anzubauen.“

„Wenn ich in Stahnsdorf bin, gilt es Geldspenden zu sammeln, um die Grundschulen der Region zu unterstützen und den Kindern eine Bildung zu ermöglichen. So werden von den Spenden u.a. tägliche Schul-Mahlzeiten, das Gehalt für einen Koch und einen Englisch-Lehrer bezahlt.
Ich bin dankbar, solch eine Aufgabe in meinem Rentnerleben betreuen zu dürfen.“

Wer wird Brandenburgerin bzw. Brandenburger des Monats?

Und so machen Sie mit.

Sie sind auch Brandenburgerin beziehungsweise Brandenburger mit Leib und Seele und wollen das allen zeigen? Dann bewerben Sie sich mit einem aussagekräftigen Foto (mindestens 400 kb) und ein paar netten Zeilen zu sich selbst unter bbw@moz.de. Alle abgebildeten Personen, deren Foto veröffentlicht wurde, sind auch bei der monatlichen Online-Wahl unter www.moz.de/bbw dabei. Dieses Voting beginnt jeweils am 1. Sonntag des Folgemonats um 0.00 Uhr und endet zwei Wochen später am Sonntag um 24.00 Uhr. Alle Sieger des Monats-Votings nehmen an der Wahl „Brandenburgerin beziehungsweise Brandenburger des Jahres“ Anfang 2026 teil. Die drei Erstplatzierten erhalten lukrative Preise.