Weitere DDR-Erinnerungsstücke: Gesunde Ostalgie schadet nie!
Und womöglich ist die Erinnerung sogar noch allgegenwärtig. Wo und wie haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich ein Stückchen DDR bewahrt? Welches Ost-Produkt ist unverwüstlich oder Ihnen ans Herz gewachsen? Findet sich in Ihrem Wohnumfeld DDR-Typisches? Senden Sie uns Fotos und ein paar Zeilen Ihrer „DDR-Erinnerungsstücke“ an redaktion-brb@brawo.de. Bis zum 30. Wende-Tag am 9. November wollen wir eine Fotogalerie auf www.brawo.de entstehen lassen und Erinnerungen via BRAWO teilen.
Und es gibt wahre Hüter von DDR-Schätzen: „Vielen Dank für die Veröffentlichung meiner Erinnerungsstücke am 23. Oktober“, meldet sich wiederholt der Brandenburger J.-M. Stange, „das hat mir doch ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Und irgendwie spornt sowas an, darum gibt es hier – zum Teil aus Schubfächern – noch ein paar ‚Nachschlagstücke‘, die das Tageslicht lange nicht gesehen haben.ist echt ein klasse Teil mit Drehzahlregler, Rechts-Linkslauf, Schlag- und Normalbohren und zu allem Überfluss sind auch noch Schrauben im Gehäuse und man kann das Ding auch reparieren (muss man heute alles neu erfinden).erfüllt nach wie vor die Aufgabe, für die es gebaut wurde, und da im Osten oft auch die Neuerer und messaffinen Meister von Morgen tätig waren, gab es auch so neckische Ideen wie den (die Tinte hatte allerdings mit den 220V hin und wieder Probleme). Ein kurzer Ausflug auf die Fensterbank, wo die Hydrokultur hungrig knurrt, hierfür gab es was ‚Leckeres‘ aus Bitterfeld (). Gespielt und gebastelt wurde bei uns natürlich auch, hierfür gab es die Der Flugzeugkarton hat nur deshalb überlebt, weil da die Figürchen und Kleinteile der Bahn zu Hause sind. Später bekam ich dann von meinem Papa seinen alten Fotoapparat – die(völlig ohne APP). Man musste die Belichtung noch separat messen, für Objektive viel Geduld beim Handel aufbringen und zum Schluss auf die DIAs mehrere Wochen warten. Vor dem Knipsen wurde mehr überlegt als heute, weil ja nur 36 Bilder auf einem Film zur Verfügung standen. Licht ins Dunkel konnte man (Arnstädter Taschenlampenwerk) bringen. Die schwarze Taschenlampe war für den ‚Dienstgebrauch‘. Sie wurde an der Knopfleiste befestigt und hatte vier Lichtfarben, drei wurden mit Farbfiltern vor den Reflektor geschoben. Zum Schluss kommen wir noch mal bei der Heimelektronik vorbei. Da gab es 1982 kurz vor Weihnachten dieses tragbare Gekauft habe ich es im RFT-Laden der Steinstraße. Man musste auch ganz schön lange dafür sparen, denn der verblichene Kassenzettel ruft dafür 990,-M auf. Um sich dann bei den Kassetten nicht völlig zu ruinieren, gab es eine Erfindung aus dem Chemiefaserwerk Premnitz, denDa war alles drin für den geübten ‚Schrauber‘. Übrigens: Der braune Untergrund mit den Fusseln ist auch ein Ostprodukt, eine Viel Spaß beim Ansehen und Erinnern... Und nochmals vielen Dank für diese Rubrik. Es ist deshalb so vieles noch da, weil es außer der Erinnerung (und nun Einzigartigkeit) einen ganz anderen Stellenwert hatte.“












