Weitere DDR-Erinnerungsstücke
: Gesunde Ostalgie schadet nie!

Bis zum 30. Wende-Tag am 9. November wollen wir eine Fotogalerie auf www.brawo.de entstehen lassen und DDR-Erinnerungsstücke via BRAWO teilen.
Von
Th. Messerschmidt
Brandenburg
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  • Kinder aus dem Stadtteil Nord haben ihn geliebt – den Elefanten-Spielplatz, gelegen zwischen der Werner-Seelenbinder-Straße und der damaligen Ernst-Grube-Straße (heute Prignitzstraße). Der Betonriese entstammt den 1970er Jahren und und lädt noch heute Nachwuchs zum Klettern und Rutschen ein.

    Kinder aus dem Stadtteil Nord haben ihn geliebt – den Elefanten-Spielplatz, gelegen zwischen der Werner-Seelenbinder-Straße und der damaligen Ernst-Grube-Straße (heute Prignitzstraße). Der Betonriese entstammt den 1970er Jahren und und lädt noch heute Nachwuchs zum Klettern und Rutschen ein.

    Th. Messerschmidt
  • ARTAS-Taschenlampen.

    ARTAS-Taschenlampen.

    J. M. Stange
  • Bastelbeutel für Magnetbandkassetten

    Bastelbeutel für Magnetbandkassetten

    J. M. Stange
  • Die berühmte EXA I

    Die berühmte EXA I

    J. M. StangeFoto: J. M. Stange
  • Messtechnik Made in GDR

    Messtechnik Made in GDR

    J. M. Stange
  • Nährsalz

    Nährsalz

    J. M. Stange
  • TT-Bahn und -Bastelei

    TT-Bahn und -Bastelei

    J. M. Stange
  • Der "Radio-Cassette-Player M-G30". Als "Walkman" hatte Sony solch ein Gerät 1979 auf den Markt gebracht.

    Der "Radio-Cassette-Player M-G30". Als "Walkman" hatte Sony solch ein Gerät 1979 auf den Markt gebracht.

    J. M. Stange
  • Die WMW-Mansfeld-Bohrmaschine

    Die WMW-Mansfeld-Bohrmaschine

    J. M. Stange
  • "Diese Brotschneidemaschine (Baujahr 1987) ist bei mir immer noch im Einsatz", lässt Carsten Stelzig die BRAWO-Leserschaft wissen.

    "Diese Brotschneidemaschine (Baujahr 1987) ist bei mir immer noch im Einsatz", lässt Carsten Stelzig die BRAWO-Leserschaft wissen.

    Carsten Stelzig
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    MOZ.de
  • Silvana Kadach schreibt: "Diesen Flohmarktfund gab es zu DDR-Zeiten. Leider waren solche Geräte damals sehr teuer, sodass sich nur wenige ein solches leisten konnte. Es funktioniert noch einwandfrei. Der TV ist aber nur analog…" Ob es das gute Stück tatsächlich in den ostdeutschen Handel geschafft hatte oder nur via Genex oder Intershop erhältlich war, war nicht zu klären. Der Geräteaufdruck ISP jedenfalls steht für International Sound Products und fand sich auf japanischen Produkten für den deutschen Markt. Der Importeur saß in Dreieich bei Frankfurt am Main.

    Silvana Kadach schreibt: "Diesen Flohmarktfund gab es zu DDR-Zeiten. Leider waren solche Geräte damals sehr teuer, sodass sich nur wenige ein solches leisten konnte. Es funktioniert noch einwandfrei. Der TV ist aber nur analog…" Ob es das gute Stück tatsächlich in den ostdeutschen Handel geschafft hatte oder nur via Genex oder Intershop erhältlich war, war nicht zu klären. Der Geräteaufdruck ISP jedenfalls steht für International Sound Products und fand sich auf japanischen Produkten für den deutschen Markt. Der Importeur saß in Dreieich bei Frankfurt am Main.

    Silvana Kadach
  • "Eingemacht" wurde in der DDR so ziemlich alles, gern auch vor Ort, wie in der Bäckerstraße 43 in Brandenburg an der Havel. Darum gab es bei Heinz & Horst  Joite nicht nur Fisch, Anchovispaste und manchmal bulgarischen Ketchup, sondern hauseigene Gläser voller Sauerkirschen, ...,  Gewürzgurken. Einst wiederzuentdecken in Heinz Hägers N’Ostalgiemuseum, das ab Dezember 1999 in die Steinstraße lockte, 2009 aufs Domstiftsgut Mötzow zog und seit 2016 in Leipzig (Nikolaistraße) zu finden ist.

    "Eingemacht" wurde in der DDR so ziemlich alles, gern auch vor Ort, wie in der Bäckerstraße 43 in Brandenburg an der Havel. Darum gab es bei Heinz & Horst  Joite nicht nur Fisch, Anchovispaste und manchmal bulgarischen Ketchup, sondern hauseigene Gläser voller Sauerkirschen, ...,  Gewürzgurken. Einst wiederzuentdecken in Heinz Hägers N’Ostalgiemuseum, das ab Dezember 1999 in die Steinstraße lockte, 2009 aufs Domstiftsgut Mötzow zog und seit 2016 in Leipzig (Nikolaistraße) zu finden ist.

    Th. Messerschmidt
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Und womöglich ist die Erinnerung sogar noch allgegenwärtig. Wo und wie haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich ein Stückchen DDR bewahrt? Welches Ost-Produkt ist unverwüstlich oder Ihnen ans Herz gewachsen? Findet sich in Ihrem Wohnumfeld DDR-Typisches? Senden Sie uns Fotos und ein paar Zeilen Ihrer „DDR-Erinnerungsstücke“ an redaktion-brb@brawo.de. Bis zum 30. Wende-Tag am 9. November wollen wir eine Fotogalerie auf www.brawo.de entstehen lassen und Erinnerungen via BRAWO teilen.

Und es gibt wahre Hüter von DDR-Schätzen: „Vielen Dank für die Veröffentlichung meiner Erinnerungsstücke am 23. Oktober“, meldet sich wiederholt der Brandenburger J.-M. Stange, „das hat mir doch ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Und irgendwie spornt sowas an, darum gibt es hier – zum Teil aus Schubfächern – noch ein paar ‚Nachschlagstücke‘, die das Tageslicht lange nicht gesehen haben.ist echt ein klasse Teil mit Drehzahlregler, Rechts-Linkslauf, Schlag- und Normalbohren und zu allem Überfluss sind auch noch Schrauben im Gehäuse und man kann das Ding auch reparieren (muss man heute alles neu erfinden).erfüllt nach wie vor die Aufgabe, für die es gebaut wurde, und da im Osten oft auch die Neuerer und messaffinen Meister von Morgen tätig waren, gab es auch so neckische Ideen wie den (die Tinte hatte allerdings mit den 220V hin und wieder Probleme). Ein kurzer Ausflug auf die Fensterbank, wo die Hydrokultur hungrig knurrt, hierfür gab es was ‚Leckeres‘ aus Bitterfeld (). Gespielt und gebastelt wurde bei uns natürlich auch, hierfür gab es die Der Flugzeugkarton hat nur deshalb überlebt, weil da die Figürchen und Kleinteile der Bahn zu Hause sind. Später bekam ich dann von meinem Papa seinen alten Fotoapparat – die(völlig ohne APP). Man musste die Belichtung noch separat messen, für Objektive viel Geduld beim Handel aufbringen und zum Schluss auf die DIAs mehrere Wochen warten. Vor dem Knipsen wurde mehr überlegt als heute, weil ja nur 36 Bilder auf einem Film zur Verfügung standen. Licht ins Dunkel konnte man (Arnstädter Taschenlampenwerk) bringen. Die schwarze Taschenlampe war für den ‚Dienstgebrauch‘. Sie wurde an der Knopfleiste befestigt und hatte vier Lichtfarben, drei wurden mit Farbfiltern vor den Reflektor geschoben. Zum Schluss kommen wir noch mal bei der Heimelektronik vorbei. Da gab es 1982 kurz vor Weihnachten dieses tragbare Gekauft habe ich es im RFT-Laden der Steinstraße. Man musste auch ganz schön lange dafür sparen, denn der verblichene Kassenzettel ruft dafür 990,-M auf. Um sich dann bei den Kassetten nicht völlig zu ruinieren, gab es eine Erfindung aus dem Chemiefaserwerk Premnitz, denDa war alles drin für den geübten ‚Schrauber‘. Übrigens: Der braune Untergrund mit den Fusseln ist auch ein Ostprodukt, eine Viel Spaß beim Ansehen und Erinnern... Und nochmals vielen Dank für diese Rubrik. Es ist deshalb so vieles noch da, weil es außer der Erinnerung (und nun Einzigartigkeit) einen ganz anderen Stellenwert hatte.“