Wiesenburger auf Weltreise
: Wissenswertes aus Simbabwe am Weltgebetstag

Jedes Jahr Anfang März feiern die Christen aller Welt den Weltgebetstag. Vorbereitet wird dieser immer von Frauen eines erwählten Landes. In diesem Jahr kamen diese aus Simbabwe.
Von
Eva Loth
Wiesenburg
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In einem Lichtbildervortrag erfuhren die Gäste Wissenswertes über das Land und das Leben in Simbabwe.

E. Loth

Vor 40 Jahren wurde Simbabwe wieder ein freies Land. Es gab einen neuen Präsidenten namens Robert Mugabe. Doch auch er unterdrückte die Einwohner. Die Menschen hatten Hunger. Viele verließen das Land. Seit zwei Jahren gibt es eine neue Regierung. Doch noch immer leiden die Menschen Not. Das Recht und die Gesetze werden nicht beachtet. Gerade Frauen und Kindern geht es schlecht — in vielerlei Hinsicht. Aber viele Menschen und Gruppen wollen das ändern. Sie setzten sich für Veränderungen ein. Den Menschen soll es wieder gut gehen. Sie sollen ihr Land nicht verlassen müssen.

Auch in der evangelischen Kirchengemeinde Wiesenburg/Mark trafen sich die Gläubigen. In einem Lichtbildervortrag erfuhren sie viel über Land und Leute. Frauen aus Simbabwe hatten Briefe geschrieben, die nun zu Gehör gebracht wurden. Sie erzählten darin über ihr Land und ihr Leben. Die meisten Einwohner des Landes haben den christlichen Glauben. So beten sie zu Jesus auch an ihnen ein Wunder zu vollbringen wie an dem gelähmten Mann, den er laut dem Johannes Evangelium der Bibel wieder laufen ließ. Sie bitten um Gesundheit und Gerechtigkeit und ein normales Leben ohne Angst und Schrecken. Dafür betete man auch in Wiesenburg. Untermalt wurde der Gottesdienst durch die schönen Gesänge des kleinen Kirchenchors.

Anschließend wurde gemeinsam gegessen. Die Frauen hatten wieder verschiedene Gerichte vorbereitet, die in Simbabwe gegessen werden. Und natürlich blieb auch Zeit für persönliche Gespräche.