Alarm in Eberswalde: Qualm im Flur ‒ Überraschung für die Feuerwehr statt Brand

Vermeintlicher Brand in Eberswalde: In den Abendstunden des 9. April 2024 musste die Feuerwehr Eberswalde ins Wohngebiet Westend ausrücken.
Sven Hoppe/dpa/SymbolbildSchreck am Abend! In Eberswalde hat es in einem verrauchten Hausflur an der Steinfurter Straße im Wohngebiet Westend stark nach verbranntem Plastik gestunken. Die für die Kreise Barnim, Uckermark und Oberhavel zuständige Regionalleitstelle in Eberswalde hat unter dem Einsatz-Stichwort "Gebäudebrand groß" am 9. April 2024 um 18:47 Uhr Alarm ausgelöst. Umgehend sind die Berufsfeuerwehr Eberswalde und die Freiwillige Feuerwehr Eberswalde ausgerückt.
Was haben die Einsatzkräfte vor Ort vorgefunden? Zunächst seien tatsächlich der Qualm im Hausflur und der beißende Geruch aufgefallen, sagt ein Sprecher der Berufsfeuerwehr in Eberswalde. Doch dann habe es schnell Entwarnung gegeben. „Denn es hat sich herausgestellt, dass die betroffene Mieterin nur einen Wasserkocher auf dem angeschalteten Herd abgestellt und vergessen hatte“, berichtet der Einsatzleiter weiter.
Die Frau habe das Malheur dann doch noch rechtzeitig genug bemerkt, um einen Entstehungsbrand und damit größeren Schaden verhindern zu können. Es sei ihr gelungen, die Situation allein in den Griff zu bekommen. Die Brandschützer hätten nicht mehr einzugreifen brauchen.
Die Berufsfeuerwehr von Eberswalde war mit sieben Einsatzkräften ausgerückt, die Freiwillige Feuerwehr Eberswalde mit 21 Kräften. "Im Ernstfall hätten wir jede Kameradin und jeden Kameraden vor Ort dringend benötigt", sagt der Einsatzleiter.

