Alarm: Regen setzt Straßen unter Wasser

Nach einem Gewitter war die Kreuzung Ruhlaer Straße/August-Bebel-Straße in Eberswalde überflutet. Die Berufsfeuerwehr reinigte die Gullis um, ein ungehindertes Abließen des Wassers zu ermöglichen. Es war die dritte Überschwenmung in diesem Jahr.
MOZ/Thomas BurckhardtDer Starkregen, der am frühen Mittwochnachmittag herunterkam, hat auf einigen Straßenabschnitten der Kreisstadt zu Überschwemmungen geführt. Betroffen war, wie schon in der Vergangenheit der Fall, die August–Bebel–Straße. Dort kann die Schwärze die plötzlichen Wassermassen nicht abfließen lassen. Hinzu kommt das Wasser von den Häuserdächern. Die Feuerwehr rückte aus, um zu kontrollieren, ob Keller vollgelaufen seien und um Regenwasserschächte von Dreck zu befreien. Alarmiert wurde die Truppe aber auch, weil im Schneidemühlenweg ein Betriebsgelände unter Wasser stand.
In der Spechthausener Straße hatte ein Pkw beim Durchqueren einer großen Pfütze einen Kurzschluss erlitten und musste später abgeschleppt werden. In der Weinbergstraße eilte die freiwillige Feuerwehr wegen zulaufender Keller zur Hilfe. Durch die tiefe Lage einzelner Stadtteile sind die Einsatzkräfte den Alarm bei Regen gewohnt. In Schorfheide gab es am Mittwoch keine wetterbedingten Einsätze. Dort sind in der Vergangenheit Überschwemmungen in Klandorf aufgetreten. Ungeachtet der Einsätze aufgrund von Überschwemmungen waren die Feuerwehren von Tornow und Sommerfelde wegen Geästs auf der Straße alarmiert worden, mussten aber nicht tätig werden, weil dieses von anderen beräumt wurde.
