MOZ+MOZ+Aus für Eberswalder Wurst
: Diese Auswirkungen hat die Werksschließung für Britz

Seit fast 50 Jahren werden in Britz bei Eberswalde Würstchen produziert. Jetzt ist Schluss. Die Gemeinde verliert damit Einnahmen. Und noch mehr?
Von
Viola Petersson
Britz/Eberswalde
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Trauerfeier für den Eberswalder Wurst-Traditionsbetrieb: 14.02.2026, Brandenburg, Britz: Ein Teilnehmer an der «Trauerfeier» für den Eberswalder Wurst-Traditionsbetrieb. Aufgerufen zur Demonstration hatte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Das Werk wird zweieinhalb Jahren nach der Übernahme durch den Tönnies Konzern geschlossen. Für Rostbratwürste ohne Darm und Knüppelsalami ist die Marke «Eberswalder» bekannt, manchen gilt sie gar als Kultmarke aus Ostdeutschland. Doch nach fast 50 Jahren ist für die traditionsreiche Wurstfabrik im brandenburgischen Britz bei Eberswalde nordöstlich von Berlin Schluss. Ende Februar endet die Produktion. Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wut und Empörung: Davon war die Trauerfeier für den Eberswalder Wurst-Traditionsbetrieb in Britz jüngst geprägt. Nach fast 50 Jahren geht im Werk das Licht aus. Die zum Tönnies-Konzern gehörende Zur-Mühlen-Gruppe, die den Betrieb 2023 gekauft hatte, hat Anfang Januar die Schließung des Standortes offiziell bekannt gegeben.

Patrick Pleul/dpa