Die Zeit des Hoffens und des Bangens sei nun vorbei, sagte die Leiterin der Krankenpflegeschule der Akademie der Gesundheit, Wilma Möhring. Sie weiche einer Zeit der Freude und des Stolzes. Angesprochen waren die 75 Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungsrichtungen Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Krankenpflegehilfe sowie der Logopädie, die vergangenen Freitag in den Festsaal des Hauses Schwärzetal gekommen waren, um ihre Zeugnisse entgegenzunehmen.
Akademie der Gesundheit verabschiedet Absolventen

Berufsausbildung Akademie der Gesundheit verabschiedet Absolventen

Zweigeteilte Exmatrikulationsfeier

Statt fand die diesjährige Exmatrikulationsfeier unter besonderen Vorzeichen. Um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, war nur maximal 80 Menschen der gleichzeitige Zutritt zum Festsaal erlaubt. Bei der Anzahl an Absolventen und anderen Beteiligten, wie etwa den Ausbildern, mussten die Feierlichkeiten somit in zwei Runden abgehalten werden. Im Saal selbst war das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben. Lediglich nach Einnahme der Plätze, die mit großem Abstand zueinander angeordnet waren, sowie auf der Bühne durften die Masken abgenommen werden.
Nichtsdestotrotz war die Akademie der Gesundheit um einen möglichst feierlichen Charakter der Verabschiedung bemüht. Nach drei beziehungsweise – im Fall der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer – einem Ausbildungsjahr sollte es den Absolventinnen und Absolventen etwa nicht verwehrt bleiben, ihre Zeugnisse unter Applaus auf der Bühne entgegenzunehmen. Man entschied sich daher für die Übergabe in Fünfer-Gruppen. Um auch dabei den nötigen Abstand gewahrt zu wissen, wurde sich auf am Boden angebrachten Markierungen positioniert.

Lob nicht nur für die Jahrgangsbesten

Ihre Auszeichnungen als Jahrgangsbeste im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege nahmen dort Melissa Großmann (Sana Kliniken Sommerfeld), Sandrin Herm, Arthur Achamov (beide GLG Klinikum Barnim – Werner Forßmann Krankenhaus) und Sophie-Charlotte Prasse (GLG Martin Gropius Krankenhaus) entgegen. Als Kursbeste gingen zudem der angehende Gesundheits- und Krankenpflegehelfer Zoltan Peter (GLG Klinikum Barnim GmbH – Werner Forßmann Krankenhaus) sowie Viktoria Oles bei den Logopäden hervor. Sie alle schlossen mit sehr guten Ergebnissen ab.
Doch nicht nur für sie waren der Geschäftsführer und Leiter der Akademie der Gesundheit, Jens Reinwardt, und die jeweiligen Schulleiterinnen voll des Lobes. Allen Exmatrikulierten wurde großes Engagement während der Ausbildungszeit attestiert, allen Herausforderungen und teilweisen Ängsten zum Trotz. „Sie können alle sehr stolz auf ihre Leistungen sein. Wir sind es auf jeden Fall“, bescheinigte die Leiterin der Krankenpflegeschule, Wilma Möhring, den Anwesenden.

Allein bei Logopäden knapp 130 abgenommene Prüfungen

Dass diese nun bestens für den weiteren beruflichen Werdegang gerüstet seien, versuchte Nicola Brase, Leiterin der Schule für Logopädie, anhand verschiedener Stellenausschreibung und der darin formulierten Anforderungen zu veranschaulichen. Egal ob Flexibilität, fundiertes Fachwissen oder Kommunikationsfähigkeit, ihre 14 neuen Kolleginnen sieht sie auf einem guten Weg. Dafür sprächen nicht allein die insgesamt rund 130 abgenommen Prüfungen, die hinter ihnen liegen, meint die Schulleiterin.

Brandenburger Landtagsabgeordnete spricht Grußwort

Ein Grußwort sprach zudem die Templiner Landtagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Carla Kniestedt. Für eine musikalische Einlage sorgten zwei Gitarristen der Barnimer Musikschule, die ein Instrumentalstück vortrugen.
Auch auf das gemeinsame Anstoßen sollte am Ende der Exmatrikulationsfeier nicht verzichtet werden. In die Höhe gehoben wurden die zahlreichen Sekt- und Saftgläser allerdings mit ausreichendem Abstand von den jeweiligen Plätzen aus.