Autobahn A11
: Brücke auf der A11 für Schwerlasttransporte gesperrt – Stau möglich

Ein Schiffsunfall verursachte den Schaden an der Brücke auf der A11 bei Finowfurt. Wie es dort weitergeht, ist noch nicht klar.
Von
Markus Pettelkau
Finowfurt
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Verbreiterung des Oder-Havel-Kanals bei Finowfurt: Bei der Fahrt eines Schiffes erwies sich ein ausgefahrener Pontonstempel als zu hoch und prallte gegen die Brücke an der A11.

Thomas Burckhardt

Autofahrer auf der Autobahn A11 müssen etwas mehr Fahrzeit auf der Strecke zwischen Finowfurt und Joachimsthal einplanen. Dort ist eine Brücke beschädigt. Die Statik muss nun überprüft werden.

Am späten Donnerstagvormittag (11.08.) rückten Wasserschützer zu einem Schiffsunfall aus. Auf dem Havel-Oder-Kanal hatte ein Schubboot mit Stelzenponton und verankertem Bagger die Autobahnbrücke der BAB 11 bei Finowfurt passieren wollen. Doch erwies sich der ausgefahrene Pontonstempel als zu hoch und prallte gegen die Brücke. Personen wurden dabei nicht verletzt, ein genauer Sachschaden ist noch nicht bekannt.

Schwerlasttransporte müssen Umweg fahren

Die Brückenmeisterei hat sich am Freitag direkt am Ort des Geschehens selbst ein Bild gemacht. Derzeit ist die Brücke für den Schwerlastverkehr gesperrt. Es dürfen nur Fahrzeuge mit einer maximalen Breite von 3,50 Metern passieren. Auch ist die Geschwindigkeit dort auf 60 Kilometer pro Stunde begrenzt worden.

Da auch in den kommenden Tagen mit vermehrtem Reiseverkehr zu rechnen ist, besteht an dieser Stelle die Gefahr von stockendem Verkehr und eventuellem Stau. Laut aktueller Verkehrszählung passieren pro Fahrtrichtung knapp 3600 Fahrzeuge diese Stelle.

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