„Schlimmeres konnte verhindert werden“, zeigt sich Brandoberinspektor Michael Kühn von der Berufsfeuerwehr Eberswalde erleichtert. Zur Mittagszeit wurde am Mittwoch (3.8.) ein Brand am Flugplatz in Finow gemeldet. Knapp 4.000 Quadratmeter Fläche waren bereits in Mitleidenschaft gezogen. Unter anderem auch das Dach eines Hangars.
„Die Löscharbeiten konnten ohne Probleme von statten gehen“, so Kühn. Heikel: Direkt angrenzend an das Gebiet befindet sich ein Kiefernwald mit Jungkiefern. „Das ist besonders gefährlich, da diese harzhaltigen Nadelgehölze sehr anfällig für die Flammen sind und ziemlich schnell herunterbrennen. Vor allem bei den jungen Bäumen ist dies problematisch, da die Äste nur knapp über dem Boden hängen.“

Hohe Waldbrandgefahr im Barnim

Aktuell sind die Wälder sehr trocken, die Gefahr von Bränden ist extrem hoch. Das Übergreifen konnte verhindert werden, ebenso wurde der Hangar nicht in Mitleidenschaft gezogen. „Die Grasfläche ist zwar verbrannt, aber die Bausubstanz des Gebäudes ist nicht von den Flammen berührt“, führt Kühn aus. Auf dem Gelände am Waldrand befinden sich mehrere Hangars, ebenso wie Landmaschinen und Flugzeuge. Die Ursache des Feuers ist indes unklar.
Bisher ist der Landkreis Barnim glimpflich durch die Waldbrandsaison gekommen. Damit dies so bleibt, solle man alle gängigen Regeln einhalten, mahnt Michael Kühn. „Rauchen Sie nicht im Wald! Vermeiden Sie offenes Feuer im Wald oder in einem Abstand von mindestens 50 Metern vom Wald. Grillen Sie nicht an Seeufern in Waldnähe. Halten Sie Wald-Zufahrten für Feuerwehr und Rettungskräfte frei und parken Sie im Wald nur auf dafür ausgewiesenen Flächen. Melden Sie jeden Brand schnellstmöglich unter der Rufnummer 112.“