Brand in Eberswalde: Mercedes fängt in Werkstatt Feuer

Der ausgebrannte Mercedes vor dem Firmengebäude in Eberswalde. Kriminaltechniker der Polizei werden Ermittlungen aufnehmen.
Stephan BackertWer sein Auto zur Reparatur in eine Werkstatt bringt, erwartet, dass er es auch fahrtüchtig wieder abholen kann. Für den Besitzer eines Mercedes wird dies nicht mehr möglich sein. Was bisher bekannt ist.
Am Freitagabend um halb neun ging der Notruf bei der Feuerwehr Eberswalde ein. 20 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Eberswalde und der Freiwilligen Feuerwehr Finow waren im Einsatz, um einen brennenden Mercedes CLK 180 Kompressor zu löschen.
Auto aus Werkstatt gezogen
Das Fahrzeug geriet in den Räumen der Werkstatt in Flammen. Im Werkstattinneren gab es laut Helmut Colberg, stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr Eberswalde, eine starke Verrußung. Es hatte sich auch starker Rauch gebildet. Laut Polizeibericht wurden durch die Brandentwicklung auch weitere Fahrzeuge beschädigt, die sich in der Werkstatt befanden. Der PKW musste zum Löschen vor das Werkstattgebäude gezogen werden.
Das ausgebrannte Auto stand am Sonnabendnachmittag noch vor der Werkstatt und war mit Flatterband der Polizei versehen. Von der Polizeiinspektion Barnim hieß es auf Nachfrage, dass Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung durch die Kriminalpolizei aufgenommen wurden. Im Laufe der nächsten Woche werden sich Kriminaltechniker das Auto genauer anschauen. Es entstand Sachschaden in einer Höhe von mindestens 200.000 Euro.
Wodurch der Brand ausgelöst wurde, ist bisher nicht bekannt.
Update vierter Februar: Inhaber Thomas Oesterling teilte am Sonntag mit, dass der Geschäftsbetrieb in der nächsten Woche trotzdem weitergeht.

