Brand in Eberswalde: Mutter und Kind starben bei Feuer, 5000 Euro für Hinweise

Brandfolge in Eberswalde: Die Aufnahme von der Drehleiter, aufgenommen im September 2024, zeigt das Ausmaß der Schäden am Wohn- und Geschäftshaus an der Friedrich-Ebert-Straße 19, die durch den tödlichen Anschlag am 14. September des gleichen Jahres angerichtet wurden.
Sven Klamann- Eberswalde: Nach Brandstiftung vom 14. September 2024 sind Täter weiter unbekannt.
- Bei dem Anschlag starben eine 43-Jährige und ihr vierjähriger Sohn, mehrere wurden verletzt.
- Staatsanwaltschaft bittet erneut um Hinweise – erstmals gibt es 5000 Euro Belohnung.
- Belohnung gilt nur für Privatpersonen, nicht für Beamte und ihnen Gleichgestellte.
- Hinweise an die Mordkommission: 03334 2799-2720 oder Pressestelle.pdost@polizei-brandenburg.de.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Wohn- und Geschäftshaus an der Friedrich-Ebert-Straße 19 in Eberswalde ist noch immer eingerüstet. Die Sanierungsarbeiten kommen, wenn überhaupt, nur schleppend voran. Nach wie vor steht nicht fest, wer den Brandanschlag vom 14. September 2024 zu verantworten hat, durch den eine 43 Jahre alte Frau und ihr vier Jahre alter Sohn ums Leben gekommen waren. Zudem hatten sich mehrere Personen zum Teil schwere Verletzungen zugezogen.
Relativ schnell war klar, dass die Feuersbrunst im Stadtzentrum von Eberswalde nicht durch einen technischen Defekt verursacht worden sein kann. Auch Fahrlässigkeit wurde durch Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft rasch ausgeschlossen. Bleibt also nur eine vorsätzlich begangene Straftat übrig, die zu solch katastrophalen Folgen geführt hat. Doch was genau ist vor fast zwei Jahren mit dem Wohn- und Geschäftshaus an der Friedrich-Ebert-Straße 19, in dem unter anderem der beliebte Altstadtdöner sowie das ebenso etablierte Blumenhaus am Markt untergebracht waren und ein Barbershop kurz vor der Eröffnung gestanden hatte?
Wer in Eberswalde Anspruch auf Belohnung hat – und wer nicht
„Trotz umfangreicher und intensiver Ermittlungen konnte ein Tatverdächtiger bislang nicht ermittelt werden“, sagt Oberstaatsanwalt Ingo Kechichian, der als Pressesprecher der Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) Verantwortung trägt. Deshalb bitte die Behörde jetzt erneut um Hinweise jeglicher Art, die in Zusammenhang mit der Tat stehen könnten, die am 14. September 2024 gegen 23 Uhr verübt worden sei. Erstmals ist eine Belohnung ausgelobt.
Für sachdienliche Hinweise von Privatpersonen, die zur Ermittlung des oder der Täter oder zur Beschaffung von Beweismitteln führen, werde eine Belohnung von 5000 Euro zugesagt. „Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges“, schränkt der Sprecher der Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) ein. Zudem sei die Belohnung ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte und die ihnen gleichgestellten Angestelltengruppen bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlunge gehöre.
Wohin sich Zeugen der Straftat in Eberswalde wenden können
Hinweise zum Tatgeschehen am 14. September 2024 gegen 23 Uhr in Eberswalde nimmt die Mordkommission der Kriminalpolizei entgegen, die unter der Telefonnummer 03334 2799-2720 oder per E-Mail an Pressestelle.pdost@polizei-brandenburg.de erreichbar ist. Auch jede andere Polizeidienststelle kann diesbezüglich kontaktiert werden.

