Brand in Eberswalde: Warum die Feuerwehr zum „Specht“ ausrücken musste

Die Berufsfeuerwehr Eberswalde kurz vor der Beendigung des Einsatzes am ehemaligen Restaurant "Zum Specht". Das Gebäude ist einer der Problembereiche im Brandenburgischen Viertel.
Stephan Backert- Restaurant "Zum Specht" in Eberswalde brannte am Abend, Alarm um 19:30 Uhr.
- Berufsfeuerwehr löschte Unrat, größere Schäden von außen nicht erkennbar.
- Gebäude ist seit Jahren eine Ruine und ein Problemort im Brandenburgischen Viertel.
- Ideen zur Nutzung, wie Wohnungsbau, wurden diskutiert, aber nicht umgesetzt.
- Einsatzleiter Michael Kühn beendete Einsatz um 19:50 Uhr, Polizei kurz vor 20 Uhr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Einst war das ehemalige Restaurant "Zum Specht" das beste Haus am Platz im Brandenburgischen Viertel. Seit Jahren rottet die Ruine vor sich hin. Sie ist heute das schlechteste Haus am Platz und nur noch ein Schatten ihrer selbst.
Gegen 19 Uhr 30 ging der Alarm bei der Feuerwehr Eberswalde ein, berichtete Einsatzleiter Michael Kühn im Gespräch vor Ort. Gebäudebrand groß hieß es zunächst. Sieben Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr rückten zum Brand in die Frankfurter Allee aus. Auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Finow wurden erst einmal alarmiert, kamen aber gar nicht zum Einsatz.
Was in der Ruine gebrannt hat
Der Brand in der Ruine war kleiner als zunächst erwartet. Unrat war im Gebäude in Brand geraten. Neue Schäden an dem ohnehin stark geschädigten Gebäude waren von außen nicht zu sehen. Im Moment ist unklar, wie es dazu kommen konnte. Gegen 19 Uhr 50 konnte Michael Kühn den Einsatz mit der sogenannten Abschlussmeldung für die Feuerwehr beenden.
Kurz vor 20 Uhr rückte auch die Polizei von der Einsatzstelle ab. Einige Schaulustige beobachteten das Geschehen in der Frankfurter Allee. Das ehemalige Restaurant gilt als einer der Problemorte im Brandenburgischen Viertel.
Problem-Immobilie „Specht“
Immer wieder wird über eine Besserung der Situation am „Specht“ diskutiert. So stand beispielsweise im Jahr 2022 die Idee zur Debatte, hier Wohnungen zu errichten. Wohnungen gibt es an dieser Stelle nicht. Die Schrott-Immobilie steht unverändert da.

