Eine Sammlung von Sachspenden ist abgeschlossen. Nun hat die Stiftung Oderbruch in Absprache mit der Gemeinde Niederfinow zu einer Spendenaktion finanzieller Art für die Opfer des Brandes in der Silvesternacht aufgerufen. „Das Geld, das dabei zusammenkommt, soll auf die betroffenen Familien aufgeteilt werden“, sagt Niederfinows Bürgermeisterin Peggy Fürst.

Bewohner können wegen Einsturzgefahr nicht ins Haus

In der Nacht zu Freitag war der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses im Ortsteil Stecherschleuse abgebrannt. Wegen Einsturzgefahr aufgrund der Brand- und nach stundenlangen Löscharbeiten wohl auch Wasserschäden ist das Haus derzeit nicht zu betreten.

Gemeinde vermittelt Ferienwohnung

Die sieben Bewohner im Alter zwischen Anfang 20 und dem Rentenalter in vier Wohneinheiten seien aktuell zum Teil bei Freunden sowie in einer Ferienwohnung untergekommen, die die Gemeinde vermittelt habe, so die Bürgermeisterin. „Als Gemeinde haben wir leider keine Unterkünfte frei“, sagt Peggy Fürst. Kosten könne die Kommune ebenfalls nicht übernehmen.

Stiftung Oderbruch arbeitet gemeinnützig

Die 2008 gegründete gemeinnützige Stiftung Oderbruch ist in Wriezen ansässig und hat sich dem Gemeinwohlgedanken in der Region verpflichtet. Wer für die Brandopfer spenden möchte, kann dies der Stiftung zufolge unter folgenden Angaben tun: Stiftung Oderbruch; Sparkasse MOL, BLZ 170 540 40, Konto 3 000 649 920 oder Raiffeisenbank Fürstenwalde, BLZ 170 924 04, Konto 4 308 255. Der Verwendungszweck soll unbedingt angegeben werden, heißt es in dem Aufruf.