Im letzten Augenblick hat der Barnim noch einmal die Kurve bekommen. Die Inzidenz ist laut Landesangaben auf 99,87 und damit unter die kritische Marke von 100 gesunken, die zuletzt zwei Tage in Folge überboten worden war. Hätte der Vergleichswert erneut über dem Grenzwert gelegen, wäre Barnims Landrat Daniel Kurth nichts weiter übrig geblieben, als erneut die Notbremse zu ziehen – unter anderem mit fatalen Folgen für den ohnehin geschwächten Einzelhandel.

899 Barnimer akut an Corona erkrankt

Von Entspannung kann in Sachen Pandemie allerdings im Barnim weiter keine Rede sein: Mit Stand vom 15. April, 13 Uhr, sind kreisweit 43 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzugekommen. Damit gibt es jetzt 5375 positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle. Unverändert 4270 Barnimer haben ihre Erkrankung glücklich überstanden, unverändert 206 Barnimer sind nach Infektionen mit dem Coronavirus gestorben. Aktuell sind 899 Patienten akut an Corona erkrankt. Es geht um 232 (+9) Patienten in Eberswalde, 205 (+8) in Bernau, 87 (+9) in Wandlitz, 81 (+17) in Panketal, 74 (+2) in Schorfheide, 65 (+2) im Amt Biesenthal-Barnim, 62 (+6) in Ahrensfelde, 56 (+1) im Amt Britz-Chorin-Oderberg, 33 (+2) in Werneuchen und unverändert vier im Amt Joachimsthal (Schorfheide).

Weiterer Rückgang bei Barnims Quarantänen

Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne ist um 87 auf 1123 gesunken. Betroffen sind 370 (-39) Einwohner in Eberswalde, 211 (-13) in Bernau, 142 (-3) im Amt Biesenthal-Barnim, 100 (-19) in Schorfheide, 98 (+3) in Wandlitz, 58 (-6) in Panketal, 50 (-2) im Amt Britz-Chorin-Oderberg, 47 (-4) in Werneuchen, 34 (-4) in Ahrensfelde und unverändert 13 im Amt Joachimsthal (Schorfheide).